Tuesday, August 30, 2005

New York New York

Wilde, interessante Tage verbrachte man in New York dieser Tage. Unvergessliche Momente die fuer immer verfuegbar sein werden und die man immer wieder abrufen wird.

Chelsea, Greewich Village und Bowery waren die Zentren des Lebens am Wochenende. Man trank in schaebigen Bars mit interessanten Leuten, sah den Street Artists beim kiffen zu, wurde aus einem Hotel rausgeschmissen und traf mehr Leute als einem lieb war.

So musste New York in den spaeten 80ern gewesen sein dachte ich waehrend ich durch die Bowery wanderte mit einer Flasche Bier in der Hand, meinem Wohnungskollegen zur rechten und einem anderen Bekannte zur Linken. Dramen spielen sich ab auf offener Strasse, Gewalt liegt in der Luft. Kein angenehmer Ort um seine Naechte zu verbringen? Keineswegs. Es ist genau der richtige Ort um abzuschalten. Weg von der Praepotenz der Upper West Side und mitten rein in das wahre Leben New Yorks.

Das wahre Leben...Tja das ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck um New York zu beschreiben. Es ist eine Stadt der Fassaden, eine Stadt der High Performer und Reichen. Gleichzeitig ist die City Heimatstadt der Heimatlosen, Brutstaedte von Kult, Kultur und Unkultur. Schmelzztiegel der Nationen und Rassen.

Ein Ort an dem Menschen sein koennen wer und wie sie wollen ohne dabei aufzufallen. Gleichzeitig die Stadt der Ignoranz und des High Life. Die Metropole des Scheins wuerde ich das mal nennen.

Ich empfinde New York als einen Traum. Ein Traum, den viele Menschen dieser Welt wahrscheinlich nie traeumen werden. Viele werden nicht die Moeglichkeit haben diese Welt mit meinen Augen kennenzulernen. Es ist trotz allen Irrungen und Wirrungen eine schoene Welt. Eine lebenswerte und facettenreiche Welt - meine Welt.

Ich werde mich wohl oder uebel verabschieden muessen von ihr. Wissend wieder zurueckzukehren.

Live the Dream habe ich schon oft gehoert. Ich werde mein bestes geben. Danke fuer ihre Aufmerksamkeit...Auf Widersehen

Wednesday, July 13, 2005

Reich- Reicher- Hamptons


Die Bild Zeitung haette den Titel nicht besser formulieren koennen wuerde ich mal meinen (und wieder einmal bestaetigt sich ein Stereotyp). Wie auch immer. Unser heutiges Thema dreht sich um gnadenlos zur Schau gestellten Reichtum, Praepotenz, Langeweile und Unzufriedenheit. Aber lasst mich mal von vorne anfangen.

Letztes Wochenende begaben wir uns auf eine Reise (man nennt es wohl Road Trip hier) in eine der schoensten Regionen der Ostkuest- genannt die Hamptons. Eine Oase der Reichen wie man so liest und hoert (oder wie meine Deutschen kollegen sagen- das Sylt New Yorks), die von uns natuerlich begutachtet werden will. Somit fahren Shanay, mein Wohnungskollege Evan und ich in das Haus seiner Mutter und machen einen auf Entdecker. Ohne Erwartungen und doch mit sanften Vorahnungen was uns erwarten kommen wir Freitag nachts am Ziel an und machen uns in dem kleinen aber auesserst gemuetlichen Haus breit.

Den naechstn Tag verbringen wir schwimmend, kochend und essend um uns dann so gegen Abend auf den Weg nach Sag Harbor zu machen- und genau hier beginnt die Geschichte.

Vorzustellen hat man sich SAG Harbor als kleines, verschlafenes Staedtchen mit riesen Villen, einem schoenen Pier, kleinen aber feinen Geschaeften die sich kleinstaedtisch anneinanderreihen und einer lieblichen Allee, die sich durch den Ort zum Wasser hin schlaengelt. Mitten drunter die sich entspannenden New Yorker in ihren braunen Tods Schuhen, den hellen shorts und teuren Polos, die mit einem braunen grossen Hund und einer behutentet Frau durch die Alle schlendern (man darf sich jetzt uebergeben, sollte man den Drang verspueren).

Jedenfalls stehe ich da mit offenem Mund und traue meinen Augen nicht. Warum? Das ist leicht erklaert. Oder seit ihr schon mal eine 200 Meter lange Strasse runtergegangen die folgende Liste an Autos enthaelt:

- 3 mal Aston Martin DB8
- Einmal Ferrari 360 Modena
- Mindestens 5 mal Porsche Carrera S
- Einen Haufen Oldtimer und... ein Nissan Altea (unser Gefaehrt geparkt genau dazwischen)

Das heisst innerhalb von 200 Metern (falls es ueberhaupt 200 Meter waren) befand sich genug Geschmeiss um 10 Generationen an Familien ein schoenes Leben zu ermoeglichen. Und das alles in Gestalt von Blech, Leder und Carbon.

Ich habe mir dabei folgendes gedacht: Was denkt sich ein New Yorker Broker mit seinem in diesem Fall langweiligen schwarzen Porsche dabei (der ihm ja sonst als Statussymbol dient), wenn er genau diesen in das Gewirr von Luxuskarossen parken will und dabei nicht mal auffaellt? Der muss ja durch die Hoelle gehen dabei und zu weinen anfangen.

In diesem Zusammenhang sei nocht erwaehnt, das wir einem genau solchen mit unserem Nissan den Parkplatz geklaut haben was in dieser Stadt dazu fuehrt, dass man wieder eine Stunde herumkurven muss um einen zu finden- innerhalb derer ist der Tank von so einem Porschegeraet ohnehin leer und man kann wieder tanken.

Vielleicht ist das der Grund dafuer, warum all die Menschen die wir dort gesehen haben nicht lachen koennen- wer weiss?

Und die Moral von der Geschicht- strebe nicht zur Oberschicht. Oder kauf dir keinen Porsche nicht oder....bevor es peinlich wird fuer mich hoer ich auf, aber ihr versteht was ich meine.

Der Parkplatzklauer

Friday, July 01, 2005

the art of waiting

Ganz traditionell wird wieder einmal ein Titel verwendet, der mit der eigentlichen Historie dieses Textes nichts zu tun hat. Wobei, wenn ich es mir recht ueberlege, eigentlich schon. Ich befinde mich naemlich gerade im Bryant Park, 42nd street (zum Zeitpunkt an dem diese Geschichte gelesen wird hoffentlich nicht mehr), um Shanay von der Arbeit abzuholen. Arbeit, tja das ist das, wovon ich gerade herkomme. 95 Morton Street um genau zu sein. Da verbringe ich in letzter Zeit eigentlich sehr viel davon- Zeit meine ich natuerlich. Heute bin ich aber etwas frueher weggekommen, weil Freitag ein auesserst ruhiger Tag ist.

Auf Grund dessen, dass ich ja ohnehin Shanay abholen will trifft sich das ganz gut, denn somit habe ich Zeit die ich schreibernderweise im park verbringen darf. Vorstellen kann man sich das ungefaehr so. Der dunkelblaue jeans und einen dunkelbleuen Pullover tragende Schreiber sitz einsam in einer Ecke des Parks , die braunbelederten Fuesse auf einem Sessel abgestellt und rauchend. Vor ihm eine grosse, gruene Wiese auf denen man wahlweise Menschen wiederfindet, die entweder schlafen, lesen oder so tun als ob sie was zu tun haetten, in Wahrheit aber die Menschen beobachten, die wirklich was zu tun haben. Und dann bin ich, der irgendwie ja auch beobachtet, dabei aber irgendwie auch was tut- in meinen schwarzen, schlanken Businesslaptop tippen naemlich (gnaedigerweise zur verfuegung gestellt von meiner Firma). Rund um mich befinden sich die sehr monumental anmutenden Hochhausbauten der 42nd street und haufenweise schwirren von der Arbeit fuer drei Tage befreite Menschen vorbei (Montag ist 4th of July).

Die akkustischen Eindruecke rittern mit den optischen Eindruecke um die Vorherrschaft in meinem Gehirn und warten darauf verarbeitet zu werden- ein sehr anstrengendes Unterfangen obs der lauten Umgebung. Menschen reden, Sirenen heulen, Autos hupen, schlicht, es passiert alles was man vom Sterotyp einer Grossstadt so erwartet. Was mich derzeit beschaeftigt ist meinem lieben Freund Philip zu verdanken, der vor kurzem das anscheinend ueberwaeltigende Bangkok verlassen hat. Er brachte mich in die Stimmung darueber nachzudenken, was mit meinem Geist so in 2 Monaten so passieren wird. Dann naemlich, wenn ich diese Stadt, mittlerweile eine mir sehr lieb gewordene Stadt verlassen muss. Zurueck in die Realitaet Oesterreichs- oder ist das Leben hier real? Ich weiss es nicht, oder nicht mehr.

Man steht auf und begibt sich hinaus in die Hochhauswelten New Yorks. Die Welt der gelben Taxis, die Geburtsstaette der Geschwindigkeit, die Heimant von Kapital und Kapitalismus. Welten werden hier geschaffen und gleichzeitig zerstoert (Beispiel Wall Street). Das Kontinuum von Raum und Zeit verschwindet, weil die Menschen hier um 2 Uhr frueh genauso beschaeftigt sind wie um 2 Uhr nachmittags. Und mittendrin ich, das Landei. Diesen Titel, so glaube ich, kann ich nach meinem doch 7 monatigen Aufenthalt hier mit Sicherheit und ohne schlechtes Gewissen ablegen.

Vor kurzem habe ich mal meine bisherigen Reisen so ein bisschen revuepassieren lassen und festgestellt, dass ich vermutlich schon mehr von der Welt gesehen habe als der Durchschnittsmensch- ein Karrieretreiber wie mir gesagt wurde (vermutlich wahr). Sehr bereichernd (das mit 100%iger Sicherheit). Alleine die Inspirationen, die man sich hier jeden Tag holt, wuerden ausreichen um tonnenweise Buecher zu fuellen und Tausendschaften an Bildern zu malen (ein sehr festes Vorhaben meinerseits uebrigens). Jedenfalls vermute ich mal, zumindest kristallisiert sich das immer mehr heraus, dass ich (bzw. Shanay und ich) nicht sehr viel Zeit in Oesterreich verbringen werde. Schnell das Studium abschliessen und ab mit uns- das ist der Plan. Das muss der Plan sein. Soll man auf soviel Schoenheit die die Welt so bietet einfach verzichten? Die Antwort zu dieser frage muss schliesslich und endlich jeder fuer sich selbst beantworten- ich glaube sie schon zu kennen.
MAHI

thirsty thursday

Das Wort zum DonnersTAG in unserer Firma. Auf Grund der Kreativitaet unserer Praktikanten und der vorherrschenden Hitze in der Stadt beschliesst man nach der Arbeit ein Bierchen trinken zu gehen (JA Herr Scherbinek ich habe mich bemueht keinen Alkohol zu trinken und gleichzeitig NEIN ich habe es nicht geschafft). Somit trifft man sich um 18.30 im Barrow Street Ale House (JA es ist genauso wie es sich anhoert) und trinkt einen, zwei, drei- wieviel waren es noch einmal.

Trinkend und tratschend stehen meine Arbeitskollegen herum und mittendrin Shanay heftigst Gestikulierend und ihrerseits auch keineswegs mundfaul. Meinerseits unterhalte ich mich mit Marten meinem Sitznachbarn, Praktikanten, Deutschen, in Boston studierenden, aufstrebenden wasweissichwas. Sehr interessante Gespraeche fuehrt man da- Ivy League School talk wuerde ich das mal so nennen- ich meinerseits befinde mich ja nicht auf einer solchen, finde mich aber umgeben von Menschen, die das schon gemacht haben oder noch tun.

Bildung ist so eine Sache. Ich bin ja draufgekommen, dass es vollkommen egal ist, wo man studiert, wenn man nur das richtige studiert, was ja an sich schon schwer genug ist. Ausgehend von meiner Position halte ich mich bisweilen sehr gut und beginne mich mehr und mehr ueber meine taegliche performance, als ueber mich selbst zu definieren (kryptisch Herr Hickl kryptisch, JA Zwiegespraeche mit sich selbst sind gesund). Wie auch immer, was ich damit eigentlich meine ist, Persoenlichkeitsfaktoren einmal ausser Acht gelassen, dass man alles erreichen kann, wenn man sich nur bemueht. Und, was ich auch fuer sehr wichtig halte (und das habe ich von meinem ueberaus klugen Grossvater gelernt)- es gibt nichts, was nicht interessant ist. Es gibt Dinge die fuer einen selbst schwierig sind (wie fuer mich financial accounting zum Beispiel) was aber nicht unbedingt heisst, dass es nicht spannend sein kann. Und genau in diesem Dilemma befinde ich mich gerade. Verdammt, ich bin an so vielem interessiert- was zur Hoelle mache ich dann wirklich daraus/damit.

Und genau hier schlisst sich nahtlos meine naechste Erkenntnis an- man weiss es schlicht und ergreifend nicht, was man einmal machen wird. Man kann und sollte auch einen Plan haben. So wie das aber immer ist mit Plaenen koennen sich diese im Laufe der Zeit jedoch als obsolet herausstellen und man greift einfach wieder ein anderes Thema auf. Spannend, nicht? Wie der Herr Heigl den Herrn Herbert Groenemayer immer so schoen zitiert- Stillstand ist der Tod.

Also rauf aufs gas und rechts ueberholen wuerde ich mal sagen. Ich wurde ja schon einmal als Schwamm bezeichnet- alles was rund um mich herum passiert sauge ich auf, um es irgendwann einmal in meinem Sinn zu verwenden, mit dem downturn dann nicht immer aktiv was zu meiner Umwelt beizutragen (in einer kurzfristigen Betrachtung). Tja, somit wurde ich offiziell ein Schwamm wuerde ich sagen und sauge nicht nur an meinem Bier an einem heissen Donnerstag Abend sondern auch die Informationen aus meiner Umwelt auf.

Liebe Gruesse- der Schwamm

Thursday, June 23, 2005

news and updates

in anbetracht meiner mich doch sehr in anspruch nehmenden arbeit komme ich leider nicht mehr so oft dazu meinen blog up to date zu halten. hier wieder einmal der versuch, etwas licht in mein derzeitges leben zu bringen- im telegrammstil diesmal

- essen mit shanay im casbah rouge STOP
- open air kino im central park STOP
- besuch eines aussergewoehnlichen hotels (the carlton arms) STOP
- batman begins STOP
- arbeit an meinem strategy projekt STOP
- leckere dinge kochen STOP
- open air galleries in soho STOP

comings soon

- romeo and juliet (shakespear in the park am samstag)
- asian film festival (vital, university of laughs ansehen)
- moondance riverside park
- guggenheim museum
- metropolitan museum (wieder einmal)

tja und sonst bin ich gerade dabei meine ersten lektionen in farsi zu lernen...

das wars eigentlich. bleibt dran, bald wirds wieder etwas ausfuehrlicher

ciao mit au

markus alias mickol alias hicklkind alias hicksi alias mahi alias PAra.noi.d

Monday, June 06, 2005

a fresh breeze of productivity

here am i. back in town- back in the city to be accurate.

first day of work.

new people
new projects
new...everything. life maybe

so watch out for spankin' new (s) \\stories from me

love

markus

Friday, May 06, 2005


neuer papst, neues papamobil- oder? Posted by Hello

Tuesday, May 03, 2005

der verrueckte professor

ich hab da so einen professor, der sie nicht alle hat. oder doch? ich bin mir nicht sicher. jedenfalls hier ein kleiner auszug aus einem seiner buecher- seizing the future. mehr zu erfahren darueber unter www.zey.com beziehungsweise on request von mir (ich hab da auszuege aus zwei seiner buecher).

...progress can be understood as an advancement from inferior to superior on serveral different levels. first it is a gradual and cumulative improvement in knowledge- new information, data theory and facts- that helps the species cope with problems presented by nature or the species itself...

das sollte zum nachdenken anregen. wir haben da sozusagen ein problem/solution perpetuum mobile...

und hier noch eine sehr feine definition aus dem selben buch- auch sehr mentally stimulating muss ich sagen...

growth contains the solution to the problems it produces (tja warum dann growth, wenns dann probleme gibt die man dann wieder loesen muss um wieder zu wachsen und probleme zu kreiren die man dann loesen muss etc.)

viel spass und froehliche hirnzermuerbungen

MAHI

Sunday, May 01, 2005

concerts @ acf new york

mittwochs. es war abend und ich war alleine- und zwar auf dem weg ins austrian cultural forum. dort sollten neben shanay und evan auch noch ein film (der weisse rausch) und zwei bands (eigentlich drei wenn man es genau nimmt auf mich/uns warten).

dort angekommen erfrischt sich der bekennende trinker an einem kuehlen bier und verbringt die zeit wartend und filmschauend auf dem boden des austrian cultural forums. nach einiger zeit tauchen dann shanay und evan auf und wir exploren gemeinsam die erst vor kurzem eroeffnete ausstellung mit zeitgenoessischer und somit fuer mich unverstaendlicher kunst (ich berufe mich hierbei auf die subjektivitaet dieser aussage und gebe kein offizielles statement ab). nach noch einem bier und haufenweise gelaechter geht es dann ab zum konzert- also rauf in den dritten stock. und mit dem was dort auf uns wartet hat wohl keiner gerechnet...gustav naemlich. das ist eine zweikoepfige oesterreichische band, die auf sehr abstrakte weise versucht musik zu produzieren. das heisst einerseits unter mithilfe eines laptops und andererseits mit einem gitarristen, der die hoehen und mitten an elektronischen riffs zerschellen laesst. gepaart mit textpassagen wie...undich riss ihm den arm ab und war gluecklich...macht das eine sehr morbide stimmung so im ganzen gesehen.

wir amuesieren uns im allgemeinen nicht nur darueber sondern auch ueber die so gar nicht begeistert dreinschauenden zuseher. das oesterreichische und in new york residierende kunstvolk nickte bestaendig und pflegte sich ganz traditionell zu betrinken und sehr - na eben- kuenstlerisch zu geben- nur keine emotionen zeigen war die devise.

nach ende dieses auesserst spannenden happenings als welches man das ja fast bezeichnen kann passierte aber etwas aussergewoehnliches. mr waldeck, seineszeichens oesterreichischer dj und produzent praesentierte eine band (saint privat) mit welcher er sein neuestes album eingespielt hat.

die musik koennte man am ehesten wie folgt beschreiben. man spaziert an einem warmen sommertag die cote d'azur entlang und laesst nicht nur seine langen haare sondern auch die weisse leinenhose langsam im warmen wind wehen. man setzt sich darauf an den strand, bestaunt die heranrollenden wellen und zuendet sich eine gauloises an. die einen blendende sonne bringt einen dazu sich die schwarze ray ban aus den haaren zu nehmen und sie aufzusetzen. langsam lehnt man sich nach hinten und laesst sich in den weissen sand fallen. der zug aus der zigarette loest sich in luft auf... und dann wacht man auf und das konzert ist zu ende. man geht nach hause und will nur eines- RIVIERA die neue CD von saint privat (und waldeck)

ein erlebnis. wieder einmal hat sich erwiesen das oesterreich elektronisch einiges zu bieten hat. also auf zu neuen ufern///auf an die riviera.

MAHI

gustav///moeglicherweise das schraegste was oesterreichische musik derzeit zu bieten hat//gesehen live in new york/// http://gustav.cuntstunt.at (oder com) Posted by Hello

waldeck presents saint privat/// cd name riviera/// anhoeren, traeumen und geniessen Posted by Hello

mr waldeck@one of his concerts/// www.waldeck.at Posted by Hello

Tuesday, April 19, 2005

thank god we got a new pope

leer fuellte ich mich in den letzten wochen- suchend und verwirrt verbrachte ich meine zeit. keine religioese stuetze, kein ideal an dem ich mich tag fuer tag messen kann. schlicht- kein religioeser fuehrer.

aber nun- hosanna in der hoehe- ich habe einen neuen. ein neues leitbild. frisch und jung (zumindest gewaehlt) und strotzend vor kontinuitaet. konservativ und fast schon konserviert sah ich ihn winken vom balkon der basilika zu rom. ein optisches feuerwerk.

ich fuelle mich frisch und erfuellt liebe leute. der papst der alles veraendern wird. der umsturz ist im kommen meine freunde. so lobet und preiset ihn den mann der frischen ideen...

amen

Friday, April 15, 2005

reality sucks

was man nicht alles aus magazinen lernen kann. unglaublich. gestern konnte man mich beispielsweise lesend und staunend, beziehungsweise liegend und vertieft in die mai ausgabe des I.D. magazins am campus auffinden. ueber die zeilen fliegend und die bilder verinnerlichend stiess ich auf eine sehr praezise definition des wortes expertise. und zwar...

epxertise = the claim that you already know everything you need to know

sehr treffend wie ich fand, einfach und unkompliziert darueber hinaus. szenenwechsel...

...u bahn 10 uhr 30 abends auf dem weg nach hause. ich, wieder vertieft in selbiges magazin werde durch ein lautes schreien aus meinem schon fast tranceartigen zustand aufgeschreckt. ein bettler bittet lauthals um geld- das passiert staendig in jeglichem oeffentlichen verkehrsmittel in new york. dieser junge mann hat durch ein feuer angeblich seine wohnung verloren. ich den blick wieder auf mein heft senkend, blaettere um und...eine werbung springt mir ins auge. und was sagt diese werbung?

REALITY SUCKS!

welch treffender zufall zwecks der bettlerbegegnung. ich kann mich nicht halten und muss lachen. ein mir gegenueberstehender alter man schuettelt verwirrt den kopf zwecks meines ausbruches. und ohne etwas zu sagen, oder zu erklaeren drehe ich das heft um. er beginnt zu laecheln und lacht dann mit mir.

zumindest habe ich ein laecheln in das gesicht eines alten mannes gezaubert. spaetnachts, muede, in der dunkelheit des u bahn systems in new york

gehabet euch wohl

markus

Wednesday, April 13, 2005

Einfach so

Einfach so...
...vor sich hinstarren, musik hoeren und dabei traeumen
...in den tag hineinleben und das ziel vor seinen augen verschwimmen sehen
...wie ein obdachloser in der penn station auf dem boden lungern und sich anstarren lassen
...das nachdenken einmal lassen und sein
...den stift ueber das papier gleiten und sich ueberraschen lassen von dem was dabei rauskommt
...halt.

markus

markus meets jack the dog

es war ein wundervoller tag. ein produktiver, sonniger, freundlicher und erfrischender tag. geld ist eingetroffen, arbeit wurde erledigt. ein tag also an dem man rund um zufrieden sein kann mit sich und der welt. was soll man da noch tun als sich vor die tuere stellen, sich die sonne ins gesicht strahlen zu lassen und eine zigarette zu rauchen? gesagt getan also- rein in die flip flops und rausgestapft. die ersten beiden zuege loesen sich flugs die wugs in rauch respektive luft auf. den kopf nach links bewegend nehme ich in nicht allzu weiter entfernung eine kleine dicke wackelnde gestalt wahr. bei naeherer betrachtung stellt der kundige biologe fest, dass es sich nur um eine bulldogge handeln kann die sich da den weg von der west end avenue in richtung hickl bahnt. fuer einen moment erschrocken obs der wuchtigkeit dieser erscheinung fasse ich mich und widme mich wieder vollkommen dem genuss meiner zigarette- mit geschlossenen augen. als ich sie wieder aufmache sehe ich genau diese bulldogge vor mir stehen. sie sieht mir genau in die augen- eigentlich starrt sie mich foermlich an. ich blinzle kurz auf die uhr- es ist 14.12, wende mich dann aber wieder vollkommen meinem gast zu, der mich bestaendig weiter anstarrt. so raucht und steht man und kann seinen blick nicht von dem eigentlich erschreckend haesslichen geschoepf abwenden. trotzdem fasse ich mir ein herz und teile dem hund freundlich mit er moege doch bitte wieder dorthin gehen, wo er hergekommen war. daraufhin legt dieser seinen kopf schief knurrt auf eine sehr liebenswerte weise, dreht sich um und geht- blick auf die uhr, es ist 14.15, der hund heisst jack und ich habe ihn lieb.

danke markus

Friday, April 08, 2005

gehirnzermuerbungen um 1 pm

1 pm. Sitzend verbringt man die mittagspause zwischen zwei kursen. Der warme wind streift einem durchs mittlerweile laenger gewachsene haar das nach aussage meiner amerikanischen mitstudenten sehr europaeisch gestylt ist- was auch immer das heissen mag. Der i pod beschallt mit desweilen mit musik- briskeby, this is propaganda dudelt in meinem ohr- welch treffender titel ob der mich umgebenden szenerie. Warum wird man sich fragen? Angebracht.

Na dann werde ich versuchen das so gut als moeglich zu beleuchten. Moeglicherweise kein allzu hoffnungsvolles bestreben angesichts der vollkommenen verwirrtheit meinerseits dieses thema betreffend. Man muss also damit leben koennen, es bei einem versuch zu belassen.

Studenten an dieser universitaet (montclair) und somit auch die grosse masse an anderen studenten in den usa- so nehme ich an- fuehren ein sehr sagen wir mal aussergewoehnliches leben. Es besteht, so wuerde ich es kategorisieren, aus einem drittel schlaf, einem drittel konsum (beinhaltend auch alkohol drogen und zigaretten) und dem rest, der irgendwo zwischen fernsehen und telefonieren herumpendelt. Und nicht zu vergessen, wenn auch zu vernachlaessigen- das studium, moeglicherweise eine weniger als 10% einnehmende aktivitaet. Es soll hier natuerlich auch festgehalten werden, dass wie immer ausnahmen die regel bestaetigen, auch wenn diese spezies bisweilen das gesicht von auslaendischen mitstudierenden einnimmt- das kann man jetzt deuten wie man will. Ich verstehe mich inmitten dessen als so etwas wie ein fixstern im universum der bildung- also kein bestimmter auftrag im allgemeinen aber immer am leuchten- in diesem fall am beleuchten- der szenerie (wie kryptisch). So fragt sich der werte verfasser oft und auch in diesem moment, wo dieses verhalten die oben genannten personen wohl hinfuehren wird. Die antwort ist simpler als die frage eigentlich. An die wall street, fuehrende positionen in grosskonzernen also und nicht zu vergessen die amerikanische regierung. An diesem punkt sei es mir erlaubt meinen kopf zu heben und einmal kurz tief durchzuatmen. Ich muss dabei einer fetten amerikanerin zusehen, wie sie chips in sich reinstopf- vorwiegend dazu um noch weniger in ihr enges dkny oberteil reinzupassen- wie auch immer. Wo war ich- genau. Also dorthin werden es meine mitstudenten schaffen, manche ohne jemals was zu leisten. Mein vater kennt jemanden der jemanden kennt- diese geschichte halt. Oft gehoert in letzter zeit, da viele unterhaltungen mit studenten gefuehrt wurden, die im schoenen monat mai ihr studium abschliessen werden.

Tja und da sitzt man nun und fragt sich, verwirrt und zweifelnd, ob die arbeit die man bisher geleistet hat um genauso weit zu kommen, umsonst war. Begleitet von den ramones, die im hintergrund i know i dont know why, ohh i dont know why droehnen, senkt man den kopf und wuenscht sich nicht gegenueber fetten amerikanern seine mittagspause verbringen zu muessen.

Mahlzeit
markus

Monday, April 04, 2005

latest artistic influences

roger sanchez live at crobar new york
american museum of natural history
albert sassmann plays wittgenstein live at the austrian cultural forum
play without words at BAM Brooklyn
ray lamontagne live at webster hall new york

nachsehen und geniessen

markus

new sources of inspiration

ich finde mich immer mehr den visuellen eindruecken der stadt ausgesetzt- eigentlich schon eine leichte form an paranoia die ich da entwickle. wie auch immer hat mein wohnungskollege dazu beigetragen dieses gefuehl noch zu verstaerken und zwar dadurch, dass er mir ein street art buch gezeigt hat- the art of rebellion heisst das.

mehr noch als der titel darauf schliessen laesst, handelt es sich dabei um menschen, die oeffentlichkeit als medium dazu nutzen ihre kunst zu verbreiten. der reiz dabei ist nicht nur, dass sich der mensch an sich nicht davon entziehen kann, nein, es ist eine form des illegalen kunstumtriebes, die mehr als reizvoll zu schein seint.

es laesst mich nicht los, kann ich nur sqagen und ich entdecke immer neues, faszinierendes in dem oben genannten buch. deshalb- der herr befindet sich gerade im begriff sich eine neue identitaet zu erarbeiten und damit sein unwesen in der dunkelheit und weite der stadt zu treiben.

man wird sehen lieber leser wohin mich das ganze fuehrt- es wird bildlich festgehalten werden- das steht fest.

um einen eindruck davon zu bekommen, worum es geht, hier ein paar namen zum nachgoogeln

wkinteract
zevs
swoon
the london police
seven nine
senor b
cisma
burncrewel tono

viel spass

markus

another one from wkinteract Posted by Hello

new york street art at its finest Posted by Hello

spitting lyrics

nun ist der raecher erwacht. er ist auf seinem rachefeldzug, schlaegt jedem den kopf ab, der seinen weg kreuzt.

ich bin immer hoeflich, hab vor jedem respekt, den ich nicht kenne. bin ruhig und bescheiden und versuche nett zu sein, denn ich denke es gibt schon zuviel kaelte hass und negativitaet, wozu dann noch mehr davon singen, es ist schon schwer trotz alle dem- den krisen und miesen bedingungen im leben- aufrecht zu bleiben. ich hab liebe und frieden und versuche auch es zu teilen. meine philosophie ist, alles kommt eines tages zurueck. dein charakter bestimmt dein schicksal- und ich wart auf mein glueck.

amtrak auf dem weg von montclair nach new york...azad- zahltag, so heisst das zitierte musikstueck

markus

Thursday, March 31, 2005


band. Posted by Hello

all time high

new technology is the main force for creative destruction...

want more?

u sure?

...coming up soon

markus

Friday, March 25, 2005

der mensch aus der 1sten reihe

er sitzt 2 reihen vor mir im marketing kurs, ist immer 20 minuten frueher da als ich und regelmaessig in ein buch vertieft. auf grund seines auesseren wuerde man die falschen schluesse ziehen, beschaeftigte man sich nicht mit der person an sich...hier eine kleine beschreibung

1.70 gross
120 kilo
lange haare
taetowierte oberarme (including biohazard und flames)
baggy pants und hooded sweaters
sein gesicht fahl und immer suchend

jetzt bitte kurz zuruecklehen und sich diesen menschen ins gedaechtnis rufen, in eine schublade einordnen, die schublade zumachen und einfach hinnehmen, dass dieser mensch nicht das ist, was er repraesentiert. es ist naemlich ein professioneller gambler- mit dem ich gestern ein sehr interessantes gespraech fuehren und eine zigarette rauchen durfte.

auf grund seiner gewaehlten ausdrucksweise und den aeusserst spannenden stories aus atlantic city hat er mich mehr als begeistert. er bestreitet seinen lebensunterhalt als student naemlich vollstaendig mit spielen. jedes wochenende zockt er, seiner aussage nach, mit anfaengern und nimmt ihnen soviel geld als moeglich ab. manchmal, unter ganz besonderen liqiden umstaenden, faehrt er dann auf turniere und zockt ums grosse geld. letztes wochenende hat er 12.000 dollar gemacht- ruffly wie er sagt, weil so genau weiss er das auch nicht. jedenfalls stehe ich erstaunt vor ihm und glaube ihm...jedes wort. weil er das so gelassen und selbstverstaendlich erzaehlt, dass es wirklich den eindruck macht, er praktiziert diesen lebensstil.

nach einer kurzen zeit kommt dann einer seiner freunde dazu- auch ein spieler- der mehr ein schatten seiner selbst als etwas anderes ist. si beginnen ueber das wochenende zu reden. ueber singles, one handed lay downs und ich...steige aus.

die zigarette ins campusgras geschnippt, mich verabschiedet und wieder einmal- erstaunt

markus

Tuesday, March 22, 2005


hello beautiful...my gorgious shanay chilling in the park Posted by Hello

evan (our irish roommate) and me after the exhibition on pier 54 Posted by Hello

pier 54. the place where contemporary art meets photography... Posted by Hello

Monday, March 21, 2005

out | of | this | world

arrive
watch
entrance- not crowded yet
sun
containers on the left
containers on the right
tickets
3 of them
walk in
pictures hanging down the ceiling
on the left
on the right
not exactly pictures
dreams
the most beautiful ones you could ever imagine
pure
admirable
perfect photography
go down the path inbetween these dreams
get lost
the mind floating away on the fresh breeze of the environment
feel
end up at the end of the path
watch a movie that is shown there
feel it
get lost in your own thoughts and enjoy
get out
and get lost in the sunlight

www.ashesandsnow.org

mahi

Thursday, March 17, 2005

pool hall, geschichten und geschichte

der rauch haengt tief und schwer im raum. nur das sanfte und dumpfe licht der lampen durchdringt ihn wie ein scharfes messer weiche seide durchdringen wuerde. aggressiv und laut droehnt fear factory aus den boxen- die harten gitarrenriffs brechen an meinem ohr und hinterlassen ein gefuehl von aggrssivitaet. nicht nur in mir, sondern auch in allen sonst noch anwesenden. ein herrliches gefuehl- eine traumhafte stimmung- eine be und verzaubernde atmosphaere.

petar (mazedonien), sean (amerika), deuse (serbien) und ich bahnen uns langsam und rauchend den weg durch die halle, vorbei an all den tischen und gesichtern, die er beherbergt. an unserem tisch angekommen beginnen wir zu spielen...petar und ich on the losers edge.

nach den ersten beiden runden geben wir uns wieder dem tabakgenuss hin. nach den ersten paar zuegen bekommen wir gesellschaft vom nebentisch. ob er nicht eine zigarette haben koennte fragt der junge mann. deuse und petar sehen sich an und verneinen prompt. ich, meinerseits rauchlos, kann ihm auch nicht weiterhelfen. auf meine frage hin wo der unwille des teilens grundet bekomme icht die antwort: this guy was albanian. we dont give cigarettes to people who tried to steal our country...

gedankenverloren stecke ich die zigarette in meinen mundwinkel und lehne mich ueber mein queue um den naechsten stoss in den sand zu setzen. die gedanken haengen wie blei in meinen windungen...ich muss antworten bekommen. erklaerung..bitte zu mir.

also wird erklaert und erzaehlt...und ich verstehe...keine zigaretten fuer albaner. nicht andiesem abend und wahrscheinlich auch an sonst keinem. nicht hier und nicht in osteuropa.

stoss. das spiel ist unser. petar grinst und blaest den rauch in richtung der albaner. its all fucked up sagt er

tja das stimmt wohl in diesem fall

markus

Wednesday, March 16, 2005

98 loundry

die notwendigkeit sauberer kleidung ist uns zivilierten menschen wohl bekannt. nur was tun, wenn man keine waschmaschine hat...genau, man geht zu einem loundry saloon. in meinem fall jener ecke 98th and broadway. nichtsahnend und jungfraeulich wie ich bin, werfe ich mich also inmitten der rotierenden und laermenden maschinen.

ein freundlicher chinese, der gerade dabei ist die kleidung reicher leute zusammenzulegen, die, anders als ich, waschen lassen, wechselt mir zwei dollar in klein- die maschinen wollen gefuettert werden.

1.75 dollars die waschmaschine und 25cents der dryer fuer 7 1/2 minuten- ein okkassionspreis wie ich meine. jedenfalls stopfe ich kleine (shanays) und grosse (hickls) kleidungsstuecke rein und starte das warmwaschnundtrotzdemsaubermachprogramm.

einstweilen, zur ueberbrueckung der zu erwartend laenger andauernden prozedur begebe ich mich ins reich platos- dem grossen philosophen. inmitten von dicken schwarzen mamas liest der hickl also und begibt sich in die tiefsten abgruende des symposiums...und bekomme unter anderem folgendes zu lesen (ein philosoph und ein geschaeftsmann unterhalten sich):

whenever i discuss philosophy or listen to others that do so i enjoy it enormously, quite apart from thinking its doing me good. but when i hear other kinds of discussion, especially the talk of rich businessmen, like you, i get bored and feel sorry for you and your friends, because you think you are doing something important, when you are not. perhaps you regard me as a failure and i think you are right. but i do not think you are a failure...i know you are.

tja und dann wacht man auf, staunend und begeistert von diesen zeilen und bemerkt, dass man immer noch vor einer sich bewegenden trommel sitzt und ein haufen waesche auf einen wartet. man dreht das gesicht nach rechts und links, grinst in die gesichter der netten, dicken, lachenden muetter, steht auf und nimmt seine shorts aus dem dryer... das ist ein leben...und es ist wahnsinnig...und interessant

euer hickl

Monday, March 14, 2005


mahi walks the hood Posted by Hello

mahi meets the art of brooklyn Posted by Hello

terrorism is the ultimate spectacle for the bored and jaded populace

der titel hat seinerseits so wenig mit diesem blog zu tun wie ich keine ahnung habe was ich eigentlich schreiben werde...

jedenfalls waren die letzten tage von sehr vielen aeusserst unterschiedlichen eindruecken gepraegt- die eine sekunde hat man das gefuehl in china zu sein (chinatown), die andere sekunde in einem kleinen vertraeumten kuenstlerdorf (brooklyn). sowohl hier als auch da kann man die eindruecke nur sehr schwer mit worten beschreiben, die vielfalt der gerueche, menschen und kulturen und alles was auf einen im rausch des augenblickes einwirkt. was man aber sehrwohl beschreiben kann ist das gefuehl das sich tief in die seele einpraegt...

man lebt hier wie in einem traum, der wahr geworden ist. mir wir immer klarer warum der kulturelle fortschritt in dieser stadt so einzigartig gross ist. sollte es viele menschen geben die hier genauso inspiriert sind wie ich und auch noch das noetige kuenstlerische talent haben, dann kann das nur zu einem feuerwerk an kreativitaet fuehren. man verfaellt dieser energie foermlich- man wir suechtig. eindruecke, erfahrungen, entdecken- exploration of life at its finest. in jedem winkel erwartet einen was anderes. variety, variety, sweet variety...

und genau darueber habe ich mir gestern gedanken gemacht waehrend ich bei einer zigarette vor unserer haustuere in den himmel geblickt habe. der rauch gebrochen vom licht der strassenlaterne und ich zufrieden und ruhig, die elektronen rasend in meinem gehirn... ein zauberhafter moment des besinnens sozusagen und auch einer des bewusst werdens- ein bewusstsein, dass es mir sehr sehr gut geht und ich schon ein ausserst privilegiertes leben fuehre...dafuer muss man sich einfach auch mal bedanken. zigarette ausgedaempft...

in diesem sinne...

<>

Wednesday, March 09, 2005

The songs of gustav mahler III

Thomas Bagwell piano and artistic director
Elizabeth Wiley mezzo soprano
keith phares baritone
Catherine Herberstein visuals

ein erneuter abend im austrian cultural forum in new york. ein feuerwerk an eindruecken, die aus gesungener lyrik richard leanders und den liedern knaben wunderhorn von gustav mahler zusammengesetzt waren.

begleitet von ausgesprochen geschmackvollen visuals einer catherine herberstein kann man den abend als mehr als gelungen bezeichenen. dem wetter und dem mehr als antiken altersschnitt zu trotz haben wir diesen abend sehr genossen und uns dann zufrieden und meinerseits aeusserst inspiriert wieder zurueck an die upper west side begeben.

aus diesem grund die ausdrueckliche vorwarnung in naechster zeit wieder ein neues update meiner hoechsteigenen website erwarten zu koennen. musik und buecher sind wie geschichten im kopf habe ich gestern wieder feststellen muessen. und, auch wenn christo immer noch tief sitzt, ich muss wieder einmal feststellen, dass kunst und kultur, die fine arts im allgemeinen also, das leben doch sehr bereichern.

ein lautes la vita e bella

<>

Friday, March 04, 2005

the end is the beginning is the end

und ein kreis schliesst sich. er schliesst sich zwar, aber ich hoere nicht auf zu kreisen- so wie meine gedanken nicht aufhoeren zu kreisen.

ich meinerseits befinde mich gerade in shanay's firma und gab mich dem versuch hin ein computerproblem zu loesen. dieses vorhaben werde ich somit hoechst offiziell und unzufrieden aufgeben um nicht noch mehr meiner zeit und energie an microsoft zu verschwenden (kohle haben sie ja schon, da muss ich ihnen nicht auch noch energie ins gesicht schmeissen). aber es wird mich beschaeftigen...das gebe ich zu. eigentlich wollte ich sie besiegen die bits und bytes, die einsen und die nullen, aber ich bin gescheitert. klaeglich. wieder einmal bin ich an einem system gescheitert. aber anders als normalerweise werde ich es nicht persoenlich nehmen, weil ich ja verglichen zum eigentlichen system das ich anspreche, in diesem nicht leben muss...wie auch immer...

sodann wird er hinfortschreiten in die realitaet, oder was wir alle dafuer halten und versuchen zumindest dort etwas zu vollbringen.
die sterne stehen gut, die ampeln auf gruen und der motivationszeiger auf vollgas. mal sehen ober gegen den strom des dahinvegetierens ankommen und am ufer der produktivitaet fuss fassen wird...

man wird wieder von ihm hoeren, das ist sicher. nur das quaelende was ist die frage. und genau hier hoere ich auf, weil ich immer noch an dem wie arbeite um zum was zu kommen.

mit kryptischen formeln und noch mehr gruessen verabschiede ich mich hiermit.

euer herr hickl

Wednesday, March 02, 2005

entropy- a normal process leading to system decline

denken ist genau das meine damen und herren- eine entropy. man macht es jeden tag und es macht einen verrueckt. na sagen wir in 70% der faelle macht es einen verrueckt. ich meine nicht die form von denken die man zum ueberleben braucht- nein die nicht. aber das denken und ueberlegen das man so fuer die interpretation des taeglichen lebens an den tag legen muss.

wie ich drauf komme- tja tragischerweise stosse ich jeden tag aufs neue auf menschen und situationen, die mich fundamental an dem zweifeln lassen, was ich bisher fuer mein leben und meine umgebung gehalten habe- in einem rein physischen sinne sprechend freilich.

vielleicht spreche ich einmal kurz ein ganz interessantes beispiel an- erinnern sie sich moeglicherweise an diverse nachrichten ueber ein kunstprojekt im central park...sofern jetzt licht im dunkel der erinnerung zu scheinen beginnt und sie wissen wovon ich spreche, lohnt es sich weiterzulesen.

also besagtes kunstprojekt wurde von shanay und dem werten ersteller dieses berichtes besichtigt- die erwartungen warem zwecks einem 28 millionen dollar investment relativ hoch muss ich zugeben und wurden...enttaeuscht. ich wuerde sogar behaupten, dass das wort enttaeuschung an sich niemals das ausdruecken kann, was ich dabei empfunden habe. vielmehr als enttaeuscht zu sein bin ich mir mehr verarscht vorgekommen. aufgrund dieser frechheit hab ich meinen fokus von den orangen waescheleinen mit orangen vorhaengen abgewendet und auf die wahrnehmung meiner mitmenschen gerichtet. schiere begeisterung war in den gesichtern der menschen zu lesen und in massen stroemten sie in den central park um genauso verarscht zu werden wie ich selbst...nur haben die gelacht und ich geweint darueber.

jedenfalls sind wir nach der sich weigern zu fotografieren und keine zeit mehr verschwenden stimmung durch die stadt gegangen und komischerweise ist mir eines widerfahren- ein novum meines bisherigen aufenthaltes in der stadt muss ich sagen... an jeder ecke sah ich obdachlose und bettler- wie wenn die aus dem nichts aufgetaucht waeren und meine empfindungen darueber lassen sich am besten in einer phrase ausdruecken- 28 millionen dollar fuer waescheleinen und orange tuecher fuer kanpp 3 wochen.

und just in diesem moment kam es ueber mich und ich dachte mir das erste mal in meinem leben, dass auch kunst seine grenze haben sollte- ein schier unaussprechliches gestaendnis das ich hier mache...aber es kommt aus tiefstem herzen.

nun denn- so deckt sie zu die obdachlosen mit den orangen tuechern aus dem central park, damit sie nicht frieren sollten und sterben in der kaelte new yorks. oder erschlagt sie mit den waescheleinen die armen bettler, damit sie nie wieder ihre haende ausstrecken moegen nach euren dollars.

dann waere wenigstens jenem geholfen, der seinen frust am liebsten in christos gesicht kotzen wuerde...

mir

gehabt euch wohl

hickl

Thursday, February 24, 2005

do not know at all what to pot as a title :-)

ein verrueckter tag geht zu ende liebe leser.

gelernt hab ich viel und auch wieder nichts- kommt auf die perspektive an. ein student meines kurses hat heute einen ausserordentlich treffenden ausspruch gelandet als er auf die frage eines professors ad hoc geantwortet hat. die frage war: can anyone describe the term woman intention...und mein african american mitstudent came up with a really nice definition: woman intention is an excuse for irrational behaviour. das hab ich eigentlich als sehr anregend empfunden- nicht auf grund des inhaltes an sich. aber rein der tatsache wegen, dass jemand in einer sekunde eine so intelligente definition aus dem aermel schuetteln kann. das hat mir hohen respekt abgezollt- muss ich ehrlich zugeben.

erfolg hat sich auch eingestellt heute... ich hab mit bravour eine 375 dollar early withdrawal fine abwenden koennen (die haette ich bezahlen muessen, fuer das verfreuhte ausziehen aus dem studentenheim) indem ich all meine verfuegbaren englischkenntnisse aufgebracht habe... ein wahrer genuss das e mail zu lesen, das mir bestaetigte diese nicht zu zahlen...

ein erneuter feueralarm im studentenheim hat des weiteren auch noch aus dem alltag gerissen. und es ist immer wieder lustig betrunkene studenten im schnee herumrollen zu sehen- und das zu zeiten an denen wir noch nicht einmal denken uns zu betrinken- eine wahre bereicherung kann ich nur sagen.

ausserdem hab ich noch erleben duerfen, wie ein student zwei bier-pongs (if anyone watches freakin college movies) on the row in sich hineingeschuettet hat, bis er sich uebergeben musste- auch ein ereigniss, das seinesgleichen sucht. ausser ein lautes lachen hat mir das aber nichts abverlangt. trotzdem nett, wenn menschen ihren frust in die welt hinauskotzen (dieser mensch hat sein studium auf grund regelmaessigen versagens abgebrochen- nur so nebenbei erwaehnt).

tja mehr ist nicht passiert ausser sich dessen bewusst zu werden, das man ein leben fuehrt, das schoener nicht sein koennte. familie, an die ich, besonders heute, mehr als sonst denken musste. einen schatz, den ich mehr als alles auf der welt liebe und fortschritt, der unhaltbar zu schein seint.

la vita e bella

euer markus

Wednesday, February 23, 2005


thats where we are going to live Posted by Hello

lets get down to real business

es ist geschafft... wir haben eine wohnung gefunden

313 west 88th street
New York,NY 10024

da wird dann gelebt fuer den rest der zeit und darauf freu ich mich schon wie wahnsinnig. wir wohnen da uebrigens mit einer schauspielerin- jennifer rubin- einfach mal googeln und man wird mehr erfahren.

das wird a hell of a time

ein lautes YIPIEEEEEEEEEEEEEEEE

markus

Tuesday, February 22, 2005


hang out people... Posted by Hello

Monday, February 21, 2005

you never are but ever in the process of becoming

werter leser...bitte lesen sie zuerst den titel, um meinen weiteren aufuehrungen folgen zu koennen. danke.

also, das obenstehende stellt den output einer 1 1/2 stuendigen vorlesung dar, die ich 2 mal woechentlich besuchen darf- marketing strategy and implementation. gepeinigt von einem professor, der niemals auf den punkt kommt, hat dieser ausspruch seinerseits aber trotzdem mein gehoer gefunden. ich habe mich interessiert gezeigt und der werte herr, der mich aus unerfindlichen gruenden immer juergen nennt, hat das nickend zur kenntnis genommen. ein durchaus emotioneller akt wuerde ich meinen. vielmehr moechte ich feststellen diesen satz- oder was auch immer das sein mag- zu meinem lebensmotto erkoren zu haben... ein schoener fortschritt an einem so grauen und traurigen tag.

und wissensbegierig wie ich bin, hab ich auch noch was anderes entdeckt- Ludwig von Bertalanffy- ein philosoph/biologe/was weiss ich noch alles, der schwer auf systemtheorie macht. tja, das wird wohl den einen oder anderen moment meiner zeit in anspruch nehmen...

bis dann und gehabet euch wohl

Sunday, February 20, 2005

gedanken | wuensche | realitaeten

es ist immer schwer sich nach einem wundervollen wochenende von seinem schatz zu verabschieden- die selbe szene, immer und immer wieder. grand central terminal, ein letzter kuss und sie verschwindet im zug. ich mach mich also auf den weg. tauche von der schoenheit des gebauedes an der 42nd street hinaus in die kaelte. es schneit. die kapuze aufgesetzt, handschuhe angezogen und den blick auf den boden gerichtet. ich bemerke, dass ich mich schon angepasst habe. menschen sind mir egal geworden- ich folge mit festem schritt meiner richtung- weiche nicht mehr aus. rote ampeln sind nicht mehr existent- ist der weg frei, wird er auch beschritten. doch dann, auf hoehe des empire state buildings blicke ich auf, bleibe stehen, obwohl die zeit draengt. ich bin gefangen vom anblick der tausenden schneeflocken, die da wild durch das gebrochene licht taenzeln. den blick nach links gerichtet sehe ich das in blau, weiss, rot getauchte empire state building. mir draengt sich das erste mal die frage auf, warum ich eigentlich in dieser stadt bin...gute frage eigentlich. und nach nur einer hundertstel sekunde des reflektierens komme ich auch schon auf die antwort- wegen dem gesamterlebnis, dem wachsen und erwachsen werden und...der liebe. ich bin zufrieden mit der antwort, die mir da geschossen ist, blicke nach links und rechts und wandere bei rot ueber die strasse- das yellow cab hupt, ich bleibe stehen, grinse und blicke tief in die augen des taxifahrers- du kannst mich mal denk ich mir, senke den blick auf den boden und verschwinde in den grellen lichter und den massen am times square.

Wednesday, February 16, 2005

und es gibt sie doch- kultur....

man sitzt da...

52nd street, zwischen 5th und madisaon avenue- ein zentrum der kultur- der oesterreichischen kultur. man sitzt da also und hoert zu. erliegen muss man den klaengen des oesterreichischem pianisten und der osteuropaeischen cellistin. treiben laesst man sich von den schmeichelnden toenen schuberts, mit seinem schatz an der seite. zufrieden, die augen halb geschlossen, gefangen in den bildern, die da im kopf enstehen. imaginaer wandelt man durch die stadt, der rauch quillt aus den kanaldeckeln, wie nebel der ueber einem stillen see liegt. der laerm der grossstadt entschwindet und man bewegt sich langsam und bewusst. ohne es zu bemerken verfaellt man der stadt, den hochhauesern, der energie und den menschen. ein wahrer traum- nicht nur imaginaer sondern faktisch. man oeffnet die augen und es wird einem bewusst, dass man, sobald man das konzert verlaesst wahrlich in einer der fabelhaftesten staedte der welt ist- mit einem menschen den man ueber alles liebt. sich dessen bewusst zu werden ist wunderschoen- und ich habe es erlebt. nicht nur heute, sondern jeden tag aufs neue...

neues immer aufs neue neu zu erleben ist, was mein leben ausmacht. das ist, was ich machen will, was man machen muss. lebe dein leben bewusst und geniesse jede sekunde davon- mit menschen die du liebst. setze dich einfluessen aus, die dich als mensch wachsen lassen. das hab ich heute gelernt. das wurde mir heute bewusst...

ein guter tag

Monday, February 14, 2005

die sache mit dem koffer

geschichten sollte man von vorne beginnen- also die fakten zuerst. mein schatz hat sich aus suedafrika einen koffer nach amerika schicken lassen, der an mich adressiert war, da ihre wohnadresse nicht bekannt war. jedenfalls war es jetzt an mir denselben aus den klauen des fraechters zu befreien. eine an sich einfache sache- sollte man meinen.......

der herr hickl faehrt also zum flughafen. es sei bemerkt, dass das von meinem heim aus ca. 2 stunden beansprucht. dort angekommen sieht er sich einem sehr fundamentalen problem gegenueberstehen- naemlich dem fakt, dass das kein flughafen, sondern eine grossstadt ist und man das jeweilige gebauede einfach mal finden muss. ich frag mich also durch und lande nach einer stunde und der dementsprechend teuren taxifahrt dort wo ich hin muss. man begibt sich also in das gebauede, laechelnd, freundlich und erfragt die kerndaten. tja, nun war es so, dass sich der koffer gar nicht mehr dort befand, wo ich urspruenglich dachte- er wurde naemlich wegen supiciousness von der amerikanischen regierung konfisziert und an einen sicheren ort gebracht (mitten ins ghetto, wie sich spaeter herausstellen sollte). leichte unruhe meinerseits kam auf, speziell nach dem erhalt der information, dass es mich 380 dollar kosten wuerde, den koffer zu befreien. da ich aber nicht ordnungsgemaess benachrichtigt wurde (brief und telefon), dass der koffer angekommen war, konnte ich das nach mehreren gespraechen mit der hierarchie nach oben aufsteigenden menschen dieses zumindest abwenden.

ich stand nur vor einem grossen problem- wie zur hoelle erklaer ich das dem zoll und der usda, dass nichts anderes als kleidung in dem verdammten koffer ist. also keine andere moeglichkeit- ich musste hin. also rein ins taxi und eine halbe stunde fahren- und zwar an einen ort, an dem man besser nie sein sollte. quadratkilometerweise nur lagerhaeuser und beton, keine menschen- und der hickl mittendrin. also steig ich aus, sag dem taxifahrer er moege bitte warten und laufe hinauf zum zoll. gott preise die inkompetenz der amerikanischen beamten, die es sogar schafften die oesterreichischen oberbuerokraten in ausserordentlicher dummheit zu uebertreffen. nach einer stunde wirrwarr hatte ich mein anliegen erklaert und eine clearance auf dem lagerschein. also wieder runter- der taxifahrer war natuerlich weg- war ja auch nicht anders zu erwarten. wie sollte ich nur wieder zurueckkommen?

ich ueberzeugte einen busfahrer kurz vor dienstschluss ob einer sonderfahrt fuer einen armen studenten und machte es innerhalb von einer stunde zurueck zum cargo terminal. stolz und erschoepft wankte ich ins lufthansa gebaeude und legte den schein auf den tisch. ein fetter, rothaeutiger ami lachte mir ins gesicht, blinzelte auf den schein und sagt mit auesserst freundlicher stimme- sorry we are closed- please come back on monday 9am. ende tag eins. actual arrival time in nyc. 6.30 pm. tota hours on airport- 8.

tag 2- der heutige also. departure time montclair: 6.45 am.

nach den schon bekannten oeffentlichen kilometern war ich zu meiner ueberraschung nur 5 minuten zu spaet am zielort- dem lufthansa cargo terminal. nach einer halben stunde der totalen ignoranz gegenueber meinereiner konnte ich eine mitarbeiterin doch noch in ihrem fruehstueck unterbrechen und mein anliegen vortragen. sie rief natuerlich den supervisor, weil sie "not in charge" war. der kam, nahm sich, wenn auch extrem unfreundlich, meiner an und ueberreichte mir dokumente einerseits und geld (naemlich die 380 dollar strafe) andererseits. der herr hickl also wieder rein ins taxi und westwaerts richtung go (government warehouse, inwood nyc, 45 minuten vom cargo terminal). er zahlt fleissig, ueberzeugt den taxifahrer zu warten, stuermt das gebauede und steht vor einer ahnungslosen beamtin, die ihn am stand umdreht und noch einmal zum zoll schickt- natuerlich haben sie einen stempel vergessen...also wieder rein ins taxi- zurueck zum zoll, taxifahrer ueberzeugen zu warten und rauf, stempel, runter, zurueck zum go. der taxifahrer hat sich netterweise von einer 65 dollar pauschale ueberzeugen lassen und stand somit den vormittag frei zur verfuegung- wie nett. also dann im go- 380 dollar bezahlen, koffer aus dem lager raus, durchatmen und wieder rein ins taxi. tja und dann zur u bahn- jamaica station, brooklyn.

mein ausserliches setup- weisse jacke, helle hose, weisse tasche. fakten der jamaica station: drogen, 99% schwarze, krimineller schmelztiegel ny cities- ein platz zum wohlfuehlen- besonders in meinem outfit. ich hab mich demzufolge auf mein management buch konzentriert um den stechenden blicken der gangs auszuweichen (kein scherz!!). nach 12 minuten- die erloesung- der e train richtung world trade center- ein hochgenuss in mehr als 4 sprachen...

tja, wer jetzt gelangweilt ist, dem soll gesagt sein, dass ich mich noch nie zuvor in meinem leben aehnlich hilflos und verloren gefuehlt habe- und angst hab ich auch selten. unter diesen umstaenden keine furcht zu zeigen ist, so sei euch gesagt, ist schier unmoeglich...

fuer alle die wissen mochten, was der herr hickl nie wieder machen wird, hier eine kleine liste:

- jamaica station alleine, wenn es finster ist
- jfk cargo area, alleine, ohne cell phone und auto
- gepaeck mit lufthansa aka south african schicken
- mich mit us customs streiten
- zu fetten, weissen, rotgesichtigen amis nett sein

diese liste liesse sich beliebig fortsetzen, ich erspars euch und verbleibe mit einem lauten- geschafft, der koffer ist bei mir...

euer hickl

Sunday, February 13, 2005

::news pranks::

ich muss mich vielmals entschuldigen (ein guter anfang nicht?) aber ich hab nicht sehr viel zeit zu schreiben- das heisst mein wochenendblog faellt diesmal eher schmal aus- sollte ich jedoch den morgigen tag ueberleben, was mit einer sehr netten geschichte von freitag zusammenhaengt, dann werd ich morgen ausfuehrlich schreiben- oder mich betrinken- aber eher schreiben.

seit gespannt auf die geschichte liebe leute, denn sie wird euch amuesieren... mir bzw. meiner shanay und mir geht es auesserst gut, auch wenn die wohnungssuche bisweilen eher ermuedend ausfaellt- aber morgen wird was entschieden- sollte das klappen, dann gibts vielleicht 2 interessante geschichten.

sonst huelle ich mich in schweigen und verleibe mit dem freundlichsten...

der herr hickl

Sunday, February 06, 2005

the 2 day paradise

sie ist da...
shanay ist da...
ich freu mich riesig...
ich glaub sie freut sich auch...
abgeholt hab ich sie vor 2 tagen...
dann sind wir durch die stadt geschlaendert...
und haben ihre neue bleibe besucht in crestwood...
wir sind auch in meinem studentenheimzimmer gewesen...
und haben erfolgslos versucht ein paar wohnungen anzusehen...
und jetzt sitz ich hier und schreibe was, bzw. poste ich meine neuen bilder...
wenn ihr sie also ansehen wollt, die bilder, dann muesst ihr auf www.mahi-galerie.at.tt. gehen...

lg und viel spass beim bilder schauen


Saturday, January 29, 2005

hickl meets capitalism

getrieben von neugier und wissensdurst setzte ich mich gestern das erste mal unter tags der energie und verruecktheit new york's aus. nichts ahnend und voll vorfreude stiegich also in den zug , um am ende einer sehr kurzen und angenehmen reise in nyc penn station anzukommen. was mich da erwartete, laesst sich mit den worten eines so einfachen mannes, wie ich es bin, kaum beschreiben. menschenmassen schlaengeln sich durch den untergrund, schwarze predigen mitten am bahnsteig, weisse mokkieren sich darueber und mir- gefaellts. ein guter einstieg also, in die verruecktheit dieser grossstadt. nach einer sekunde des sammelns und orientierens tauchte ich aus dem untergrund in die weite der stadt ein, wie ein mensch, der just in diesem moment neu geboren werden will. zu meiner linken der madison square garden und vor mir eine wueste aus beton, stahl, flat screen television und konsum- ich war da- am kern des konsums. erschreckend und fesselnd zugleich kann man beobachten, wie menschen so zu tun pflegen, als haetten sie keine zeit und sie dem durchaus woertlich zu nehmendem lauf ihres lebens folgen. ich inmitten dessen kam mir vor wie das zentrum der zeit, wie die zeitlupentaste auf der fernbedienung...

bewusst stressfrei und ruhig versuchte ich gegen den strom an menschen, der mir da entgegenhastete entgegenzutreten- mit erfolg, wie mir zu schein seint. runter zum times square also- lichter, menschen, autos, energie. alles in sekunden- die eindruecke prasselten nur so auf mich ein- was nun. nach einem kurzen moment des reflektierens sann ich nach einem zentrum der entspannung, einem platz, der augenscheinlich nicht von wahnsinnigen bevoelkert sein sollte. ich machte mich also auf den weg ins museum- ins metropolitan museum of modern arts, um genau zu sein. rein in die u bahn- green line richtung bronx- umsteigen- 68th street, 5th avenue. der teuerste platz in new york wie mir gesagt wurde. und genau so wie ich es erwartet habe, war es auch- still, weil in der naehe des central parks, nobel, weil viele louis vuitton taschen und spannend- fuer mich.

also die 5th avenue runter, vorbei an menschen, maschinen und museen, hin zu dem einzigartigen, dem wahren museum. der eintritt faellt dort so hoch aus, wie es einem gerade lustet- das heisst man zahlt 50 cent oder 50 dollar- je nach belieben. meinem studentischen dasein zuliebe hielt ich es sehr sparsam. ich war ueberwaeltigt von der groesse und vielfalt dieser kunsthochburg muss man fast schon sagen. ich fuer mich habe zu dem zeitpunkt beschlossen, mich dem modern arts teil zu widmen, in dem ich schlussendlich auch 2 stunden verbrachte- oder waren es 5- man weiss es nicht mehr so genau. vorbei an matisse, picasso hin zu den wirklich modernen- francis bacon, charles biederman und agnes mertin- ein genuss in acryl, respektive... was auch immer- es war alles da.

nach einem kurzen moment der rast und ruhe pflog ich es wieder guenstig zu halten und mit u - und eisenbahn in mein domizil zurueckzukehren. ein ort der ruhe...bei weitem nicht. sofort wurde ich eingeladen- und zwar zu einem recital- ein spanischer tenor und seine russische musikalische begleiterin gaben sanfte klassische klaenge von sich- ich konnte nicht wiederstehen, trotz meiner aufkeimenden muedigkeit. also hin und geniessen- kunst ohne finanziellen aufwand meinerseits war das- ich war ja eingeladen...

somit beging ich meinen ersten tag in der city mit kunst und kultur- ein guter anfang, wie ich meine. und ich komme wieder...soviel steht fest.

Wednesday, January 26, 2005

so lasset die spiele beginnen

nach den mehr als bemerkenswerten literarischen erguessen unseres ehrenwerten herrn giselbrechts, moechte ich hiermit nahtlos an sein vorhaben anknuepfen, die welt an unseren erfahrungen teilhaben zu lassen. meine wenigkeit befindet sich zurzeit ja in den us of fucking a, was einerseits dazu dient, meine vorurteile gegenueber diesem volk so weit als moeglich abzubauen und andererseits die anforderungen unseres studiums zu erfuellen.

ich kann derzeit noch nicht behaupten dem ersteren schon annaehernd naeher gekommen zu sein, aber wir werden ja sehen...

lasset die spiele beginnen liebe freunde