Sunday, February 20, 2005
gedanken | wuensche | realitaeten
es ist immer schwer sich nach einem wundervollen wochenende von seinem schatz zu verabschieden- die selbe szene, immer und immer wieder. grand central terminal, ein letzter kuss und sie verschwindet im zug. ich mach mich also auf den weg. tauche von der schoenheit des gebauedes an der 42nd street hinaus in die kaelte. es schneit. die kapuze aufgesetzt, handschuhe angezogen und den blick auf den boden gerichtet. ich bemerke, dass ich mich schon angepasst habe. menschen sind mir egal geworden- ich folge mit festem schritt meiner richtung- weiche nicht mehr aus. rote ampeln sind nicht mehr existent- ist der weg frei, wird er auch beschritten. doch dann, auf hoehe des empire state buildings blicke ich auf, bleibe stehen, obwohl die zeit draengt. ich bin gefangen vom anblick der tausenden schneeflocken, die da wild durch das gebrochene licht taenzeln. den blick nach links gerichtet sehe ich das in blau, weiss, rot getauchte empire state building. mir draengt sich das erste mal die frage auf, warum ich eigentlich in dieser stadt bin...gute frage eigentlich. und nach nur einer hundertstel sekunde des reflektierens komme ich auch schon auf die antwort- wegen dem gesamterlebnis, dem wachsen und erwachsen werden und...der liebe. ich bin zufrieden mit der antwort, die mir da geschossen ist, blicke nach links und rechts und wandere bei rot ueber die strasse- das yellow cab hupt, ich bleibe stehen, grinse und blicke tief in die augen des taxifahrers- du kannst mich mal denk ich mir, senke den blick auf den boden und verschwinde in den grellen lichter und den massen am times square.
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