Ganz traditionell wird wieder einmal ein Titel verwendet, der mit der eigentlichen Historie dieses Textes nichts zu tun hat. Wobei, wenn ich es mir recht ueberlege, eigentlich schon. Ich befinde mich naemlich gerade im Bryant Park, 42nd street (zum Zeitpunkt an dem diese Geschichte gelesen wird hoffentlich nicht mehr), um Shanay von der Arbeit abzuholen. Arbeit, tja das ist das, wovon ich gerade herkomme. 95 Morton Street um genau zu sein. Da verbringe ich in letzter Zeit eigentlich sehr viel davon- Zeit meine ich natuerlich. Heute bin ich aber etwas frueher weggekommen, weil Freitag ein auesserst ruhiger Tag ist.
Auf Grund dessen, dass ich ja ohnehin Shanay abholen will trifft sich das ganz gut, denn somit habe ich Zeit die ich schreibernderweise im park verbringen darf. Vorstellen kann man sich das ungefaehr so. Der dunkelblaue jeans und einen dunkelbleuen Pullover tragende Schreiber sitz einsam in einer Ecke des Parks , die braunbelederten Fuesse auf einem Sessel abgestellt und rauchend. Vor ihm eine grosse, gruene Wiese auf denen man wahlweise Menschen wiederfindet, die entweder schlafen, lesen oder so tun als ob sie was zu tun haetten, in Wahrheit aber die Menschen beobachten, die wirklich was zu tun haben. Und dann bin ich, der irgendwie ja auch beobachtet, dabei aber irgendwie auch was tut- in meinen schwarzen, schlanken Businesslaptop tippen naemlich (gnaedigerweise zur verfuegung gestellt von meiner Firma). Rund um mich befinden sich die sehr monumental anmutenden Hochhausbauten der 42nd street und haufenweise schwirren von der Arbeit fuer drei Tage befreite Menschen vorbei (Montag ist 4th of July).
Die akkustischen Eindruecke rittern mit den optischen Eindruecke um die Vorherrschaft in meinem Gehirn und warten darauf verarbeitet zu werden- ein sehr anstrengendes Unterfangen obs der lauten Umgebung. Menschen reden, Sirenen heulen, Autos hupen, schlicht, es passiert alles was man vom Sterotyp einer Grossstadt so erwartet. Was mich derzeit beschaeftigt ist meinem lieben Freund Philip zu verdanken, der vor kurzem das anscheinend ueberwaeltigende Bangkok verlassen hat. Er brachte mich in die Stimmung darueber nachzudenken, was mit meinem Geist so in 2 Monaten so passieren wird. Dann naemlich, wenn ich diese Stadt, mittlerweile eine mir sehr lieb gewordene Stadt verlassen muss. Zurueck in die Realitaet Oesterreichs- oder ist das Leben hier real? Ich weiss es nicht, oder nicht mehr.
Man steht auf und begibt sich hinaus in die Hochhauswelten New Yorks. Die Welt der gelben Taxis, die Geburtsstaette der Geschwindigkeit, die Heimant von Kapital und Kapitalismus. Welten werden hier geschaffen und gleichzeitig zerstoert (Beispiel Wall Street). Das Kontinuum von Raum und Zeit verschwindet, weil die Menschen hier um 2 Uhr frueh genauso beschaeftigt sind wie um 2 Uhr nachmittags. Und mittendrin ich, das Landei. Diesen Titel, so glaube ich, kann ich nach meinem doch 7 monatigen Aufenthalt hier mit Sicherheit und ohne schlechtes Gewissen ablegen.
Vor kurzem habe ich mal meine bisherigen Reisen so ein bisschen revuepassieren lassen und festgestellt, dass ich vermutlich schon mehr von der Welt gesehen habe als der Durchschnittsmensch- ein Karrieretreiber wie mir gesagt wurde (vermutlich wahr). Sehr bereichernd (das mit 100%iger Sicherheit). Alleine die Inspirationen, die man sich hier jeden Tag holt, wuerden ausreichen um tonnenweise Buecher zu fuellen und Tausendschaften an Bildern zu malen (ein sehr festes Vorhaben meinerseits uebrigens). Jedenfalls vermute ich mal, zumindest kristallisiert sich das immer mehr heraus, dass ich (bzw. Shanay und ich) nicht sehr viel Zeit in Oesterreich verbringen werde. Schnell das Studium abschliessen und ab mit uns- das ist der Plan. Das muss der Plan sein. Soll man auf soviel Schoenheit die die Welt so bietet einfach verzichten? Die Antwort zu dieser frage muss schliesslich und endlich jeder fuer sich selbst beantworten- ich glaube sie schon zu kennen.
Auf Grund dessen, dass ich ja ohnehin Shanay abholen will trifft sich das ganz gut, denn somit habe ich Zeit die ich schreibernderweise im park verbringen darf. Vorstellen kann man sich das ungefaehr so. Der dunkelblaue jeans und einen dunkelbleuen Pullover tragende Schreiber sitz einsam in einer Ecke des Parks , die braunbelederten Fuesse auf einem Sessel abgestellt und rauchend. Vor ihm eine grosse, gruene Wiese auf denen man wahlweise Menschen wiederfindet, die entweder schlafen, lesen oder so tun als ob sie was zu tun haetten, in Wahrheit aber die Menschen beobachten, die wirklich was zu tun haben. Und dann bin ich, der irgendwie ja auch beobachtet, dabei aber irgendwie auch was tut- in meinen schwarzen, schlanken Businesslaptop tippen naemlich (gnaedigerweise zur verfuegung gestellt von meiner Firma). Rund um mich befinden sich die sehr monumental anmutenden Hochhausbauten der 42nd street und haufenweise schwirren von der Arbeit fuer drei Tage befreite Menschen vorbei (Montag ist 4th of July).
Die akkustischen Eindruecke rittern mit den optischen Eindruecke um die Vorherrschaft in meinem Gehirn und warten darauf verarbeitet zu werden- ein sehr anstrengendes Unterfangen obs der lauten Umgebung. Menschen reden, Sirenen heulen, Autos hupen, schlicht, es passiert alles was man vom Sterotyp einer Grossstadt so erwartet. Was mich derzeit beschaeftigt ist meinem lieben Freund Philip zu verdanken, der vor kurzem das anscheinend ueberwaeltigende Bangkok verlassen hat. Er brachte mich in die Stimmung darueber nachzudenken, was mit meinem Geist so in 2 Monaten so passieren wird. Dann naemlich, wenn ich diese Stadt, mittlerweile eine mir sehr lieb gewordene Stadt verlassen muss. Zurueck in die Realitaet Oesterreichs- oder ist das Leben hier real? Ich weiss es nicht, oder nicht mehr.
Man steht auf und begibt sich hinaus in die Hochhauswelten New Yorks. Die Welt der gelben Taxis, die Geburtsstaette der Geschwindigkeit, die Heimant von Kapital und Kapitalismus. Welten werden hier geschaffen und gleichzeitig zerstoert (Beispiel Wall Street). Das Kontinuum von Raum und Zeit verschwindet, weil die Menschen hier um 2 Uhr frueh genauso beschaeftigt sind wie um 2 Uhr nachmittags. Und mittendrin ich, das Landei. Diesen Titel, so glaube ich, kann ich nach meinem doch 7 monatigen Aufenthalt hier mit Sicherheit und ohne schlechtes Gewissen ablegen.
Vor kurzem habe ich mal meine bisherigen Reisen so ein bisschen revuepassieren lassen und festgestellt, dass ich vermutlich schon mehr von der Welt gesehen habe als der Durchschnittsmensch- ein Karrieretreiber wie mir gesagt wurde (vermutlich wahr). Sehr bereichernd (das mit 100%iger Sicherheit). Alleine die Inspirationen, die man sich hier jeden Tag holt, wuerden ausreichen um tonnenweise Buecher zu fuellen und Tausendschaften an Bildern zu malen (ein sehr festes Vorhaben meinerseits uebrigens). Jedenfalls vermute ich mal, zumindest kristallisiert sich das immer mehr heraus, dass ich (bzw. Shanay und ich) nicht sehr viel Zeit in Oesterreich verbringen werde. Schnell das Studium abschliessen und ab mit uns- das ist der Plan. Das muss der Plan sein. Soll man auf soviel Schoenheit die die Welt so bietet einfach verzichten? Die Antwort zu dieser frage muss schliesslich und endlich jeder fuer sich selbst beantworten- ich glaube sie schon zu kennen.
MAHI

2 comments:
du fragst dich, ob das Leben irgendwo auf der Welt real ist? naja ich bin dabei etwas auszugraben, habe allerdings erst an der Oberfläche gekratzt, allerdings sagt es mir, dass alles Illusion ist. Es ist wunderschön an eine Seifenbalse zu glauben so lange sie noch nicht zerplatzt ist. wenn es jedoch trotzdem geschieht, dann ist man zwischen teilnamslos und zu tiefst traurig alles, denn die schönheit und vertrautheit der schillernden blase ist auf einmal verschwunden. doch sobald man das gröbste überwunden hat, bläst der wind von irgendwo wieder ein solch wunderbares ding daher.
es ist erst die oberfläche ... viellicht kommt weiter unten ja etwas kontroverses!
tell me about it...
sein normales leben, das einfach ist, mit jemandem zu teilen, den man liebt; wer hätte das nicht gerne?
ganz wenige scheinen es geschafft zu haben!
andere werden es wohl ewig suchen, weil es verdammt schwer ist dabei nicht in der normalität zu verrotten; allerdings noch schwieriger ist es wohl den richtigen zu finden (die männliche person steht im verlauf des textes für beide geschlechter!).
Es reicht nicht mehr in der heutigen globalen welt jemanden zu treffen, dem man sich zutiefst verbunden fühlt, sonderen man muss sich noch in der gleichen lebensphase und wenn möglich auch noch im gleichen land aufhalten.
Das alles ist nicht gerade einfach, für leute wie uns, die sich für kein einfaches leben entschieden haben. eigentlich ist nicht gerade einfach der falsche ausdruck es ist zum kotzen, lässt einen nicht schlafen und macht chaos im gehirn!
Wenn das allerdings der preis dafür ist, kein einfaches leben zu führen, dann muss ich den wohl bezahlen, denn in der normalität fast zu ersticken hatte ich schon und will nicht nochmal! es tut weh, es kostet unendlich viel kraft. doch dafür ist es intensiv, aufregend, es wird zur sucht! das einzige, was da beruhigt, ist zu wissen, wie man sich an den extremwerten der kurve fühlt!
scherb was ich sagen will ist, dass du ein normales leben mit 5 wochen urlaub im jahr, 2 davon auf irgenden einer grindigen insel, eine im schiurlaub und den rest irgendwo zwischen durch, nicht mehr aushalten würdest. du hast die tür zu einem aufregenden und geilen leben aufgestossen. du wirst es aber nicht durchhalten, sie wieder zu zumachen, um dann in der beutungslosigkeit zu verschwinden!
du machst das schon! ich glaub ich darf hier im namen aller schreiben, wenn ich sage, wir denken alle ganz fest an dich und mit so viel geballter seelischer unterstützung ziehst du das schon durch! und denk dran, wenn es wirklich scheisse ist, dann steh ich in 3 monaten in wien am flughafen, so wie du damals für mich in sydney, falls es in japan scheif gegangen wäre! ;-)
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