Thursday, March 31, 2005


band. Posted by Hello

all time high

new technology is the main force for creative destruction...

want more?

u sure?

...coming up soon

markus

Friday, March 25, 2005

der mensch aus der 1sten reihe

er sitzt 2 reihen vor mir im marketing kurs, ist immer 20 minuten frueher da als ich und regelmaessig in ein buch vertieft. auf grund seines auesseren wuerde man die falschen schluesse ziehen, beschaeftigte man sich nicht mit der person an sich...hier eine kleine beschreibung

1.70 gross
120 kilo
lange haare
taetowierte oberarme (including biohazard und flames)
baggy pants und hooded sweaters
sein gesicht fahl und immer suchend

jetzt bitte kurz zuruecklehen und sich diesen menschen ins gedaechtnis rufen, in eine schublade einordnen, die schublade zumachen und einfach hinnehmen, dass dieser mensch nicht das ist, was er repraesentiert. es ist naemlich ein professioneller gambler- mit dem ich gestern ein sehr interessantes gespraech fuehren und eine zigarette rauchen durfte.

auf grund seiner gewaehlten ausdrucksweise und den aeusserst spannenden stories aus atlantic city hat er mich mehr als begeistert. er bestreitet seinen lebensunterhalt als student naemlich vollstaendig mit spielen. jedes wochenende zockt er, seiner aussage nach, mit anfaengern und nimmt ihnen soviel geld als moeglich ab. manchmal, unter ganz besonderen liqiden umstaenden, faehrt er dann auf turniere und zockt ums grosse geld. letztes wochenende hat er 12.000 dollar gemacht- ruffly wie er sagt, weil so genau weiss er das auch nicht. jedenfalls stehe ich erstaunt vor ihm und glaube ihm...jedes wort. weil er das so gelassen und selbstverstaendlich erzaehlt, dass es wirklich den eindruck macht, er praktiziert diesen lebensstil.

nach einer kurzen zeit kommt dann einer seiner freunde dazu- auch ein spieler- der mehr ein schatten seiner selbst als etwas anderes ist. si beginnen ueber das wochenende zu reden. ueber singles, one handed lay downs und ich...steige aus.

die zigarette ins campusgras geschnippt, mich verabschiedet und wieder einmal- erstaunt

markus

Tuesday, March 22, 2005


hello beautiful...my gorgious shanay chilling in the park Posted by Hello

evan (our irish roommate) and me after the exhibition on pier 54 Posted by Hello

pier 54. the place where contemporary art meets photography... Posted by Hello

Monday, March 21, 2005

out | of | this | world

arrive
watch
entrance- not crowded yet
sun
containers on the left
containers on the right
tickets
3 of them
walk in
pictures hanging down the ceiling
on the left
on the right
not exactly pictures
dreams
the most beautiful ones you could ever imagine
pure
admirable
perfect photography
go down the path inbetween these dreams
get lost
the mind floating away on the fresh breeze of the environment
feel
end up at the end of the path
watch a movie that is shown there
feel it
get lost in your own thoughts and enjoy
get out
and get lost in the sunlight

www.ashesandsnow.org

mahi

Thursday, March 17, 2005

pool hall, geschichten und geschichte

der rauch haengt tief und schwer im raum. nur das sanfte und dumpfe licht der lampen durchdringt ihn wie ein scharfes messer weiche seide durchdringen wuerde. aggressiv und laut droehnt fear factory aus den boxen- die harten gitarrenriffs brechen an meinem ohr und hinterlassen ein gefuehl von aggrssivitaet. nicht nur in mir, sondern auch in allen sonst noch anwesenden. ein herrliches gefuehl- eine traumhafte stimmung- eine be und verzaubernde atmosphaere.

petar (mazedonien), sean (amerika), deuse (serbien) und ich bahnen uns langsam und rauchend den weg durch die halle, vorbei an all den tischen und gesichtern, die er beherbergt. an unserem tisch angekommen beginnen wir zu spielen...petar und ich on the losers edge.

nach den ersten beiden runden geben wir uns wieder dem tabakgenuss hin. nach den ersten paar zuegen bekommen wir gesellschaft vom nebentisch. ob er nicht eine zigarette haben koennte fragt der junge mann. deuse und petar sehen sich an und verneinen prompt. ich, meinerseits rauchlos, kann ihm auch nicht weiterhelfen. auf meine frage hin wo der unwille des teilens grundet bekomme icht die antwort: this guy was albanian. we dont give cigarettes to people who tried to steal our country...

gedankenverloren stecke ich die zigarette in meinen mundwinkel und lehne mich ueber mein queue um den naechsten stoss in den sand zu setzen. die gedanken haengen wie blei in meinen windungen...ich muss antworten bekommen. erklaerung..bitte zu mir.

also wird erklaert und erzaehlt...und ich verstehe...keine zigaretten fuer albaner. nicht andiesem abend und wahrscheinlich auch an sonst keinem. nicht hier und nicht in osteuropa.

stoss. das spiel ist unser. petar grinst und blaest den rauch in richtung der albaner. its all fucked up sagt er

tja das stimmt wohl in diesem fall

markus

Wednesday, March 16, 2005

98 loundry

die notwendigkeit sauberer kleidung ist uns zivilierten menschen wohl bekannt. nur was tun, wenn man keine waschmaschine hat...genau, man geht zu einem loundry saloon. in meinem fall jener ecke 98th and broadway. nichtsahnend und jungfraeulich wie ich bin, werfe ich mich also inmitten der rotierenden und laermenden maschinen.

ein freundlicher chinese, der gerade dabei ist die kleidung reicher leute zusammenzulegen, die, anders als ich, waschen lassen, wechselt mir zwei dollar in klein- die maschinen wollen gefuettert werden.

1.75 dollars die waschmaschine und 25cents der dryer fuer 7 1/2 minuten- ein okkassionspreis wie ich meine. jedenfalls stopfe ich kleine (shanays) und grosse (hickls) kleidungsstuecke rein und starte das warmwaschnundtrotzdemsaubermachprogramm.

einstweilen, zur ueberbrueckung der zu erwartend laenger andauernden prozedur begebe ich mich ins reich platos- dem grossen philosophen. inmitten von dicken schwarzen mamas liest der hickl also und begibt sich in die tiefsten abgruende des symposiums...und bekomme unter anderem folgendes zu lesen (ein philosoph und ein geschaeftsmann unterhalten sich):

whenever i discuss philosophy or listen to others that do so i enjoy it enormously, quite apart from thinking its doing me good. but when i hear other kinds of discussion, especially the talk of rich businessmen, like you, i get bored and feel sorry for you and your friends, because you think you are doing something important, when you are not. perhaps you regard me as a failure and i think you are right. but i do not think you are a failure...i know you are.

tja und dann wacht man auf, staunend und begeistert von diesen zeilen und bemerkt, dass man immer noch vor einer sich bewegenden trommel sitzt und ein haufen waesche auf einen wartet. man dreht das gesicht nach rechts und links, grinst in die gesichter der netten, dicken, lachenden muetter, steht auf und nimmt seine shorts aus dem dryer... das ist ein leben...und es ist wahnsinnig...und interessant

euer hickl

Monday, March 14, 2005


mahi walks the hood Posted by Hello

mahi meets the art of brooklyn Posted by Hello

terrorism is the ultimate spectacle for the bored and jaded populace

der titel hat seinerseits so wenig mit diesem blog zu tun wie ich keine ahnung habe was ich eigentlich schreiben werde...

jedenfalls waren die letzten tage von sehr vielen aeusserst unterschiedlichen eindruecken gepraegt- die eine sekunde hat man das gefuehl in china zu sein (chinatown), die andere sekunde in einem kleinen vertraeumten kuenstlerdorf (brooklyn). sowohl hier als auch da kann man die eindruecke nur sehr schwer mit worten beschreiben, die vielfalt der gerueche, menschen und kulturen und alles was auf einen im rausch des augenblickes einwirkt. was man aber sehrwohl beschreiben kann ist das gefuehl das sich tief in die seele einpraegt...

man lebt hier wie in einem traum, der wahr geworden ist. mir wir immer klarer warum der kulturelle fortschritt in dieser stadt so einzigartig gross ist. sollte es viele menschen geben die hier genauso inspiriert sind wie ich und auch noch das noetige kuenstlerische talent haben, dann kann das nur zu einem feuerwerk an kreativitaet fuehren. man verfaellt dieser energie foermlich- man wir suechtig. eindruecke, erfahrungen, entdecken- exploration of life at its finest. in jedem winkel erwartet einen was anderes. variety, variety, sweet variety...

und genau darueber habe ich mir gestern gedanken gemacht waehrend ich bei einer zigarette vor unserer haustuere in den himmel geblickt habe. der rauch gebrochen vom licht der strassenlaterne und ich zufrieden und ruhig, die elektronen rasend in meinem gehirn... ein zauberhafter moment des besinnens sozusagen und auch einer des bewusst werdens- ein bewusstsein, dass es mir sehr sehr gut geht und ich schon ein ausserst privilegiertes leben fuehre...dafuer muss man sich einfach auch mal bedanken. zigarette ausgedaempft...

in diesem sinne...

<>

Wednesday, March 09, 2005

The songs of gustav mahler III

Thomas Bagwell piano and artistic director
Elizabeth Wiley mezzo soprano
keith phares baritone
Catherine Herberstein visuals

ein erneuter abend im austrian cultural forum in new york. ein feuerwerk an eindruecken, die aus gesungener lyrik richard leanders und den liedern knaben wunderhorn von gustav mahler zusammengesetzt waren.

begleitet von ausgesprochen geschmackvollen visuals einer catherine herberstein kann man den abend als mehr als gelungen bezeichenen. dem wetter und dem mehr als antiken altersschnitt zu trotz haben wir diesen abend sehr genossen und uns dann zufrieden und meinerseits aeusserst inspiriert wieder zurueck an die upper west side begeben.

aus diesem grund die ausdrueckliche vorwarnung in naechster zeit wieder ein neues update meiner hoechsteigenen website erwarten zu koennen. musik und buecher sind wie geschichten im kopf habe ich gestern wieder feststellen muessen. und, auch wenn christo immer noch tief sitzt, ich muss wieder einmal feststellen, dass kunst und kultur, die fine arts im allgemeinen also, das leben doch sehr bereichern.

ein lautes la vita e bella

<>

Friday, March 04, 2005

the end is the beginning is the end

und ein kreis schliesst sich. er schliesst sich zwar, aber ich hoere nicht auf zu kreisen- so wie meine gedanken nicht aufhoeren zu kreisen.

ich meinerseits befinde mich gerade in shanay's firma und gab mich dem versuch hin ein computerproblem zu loesen. dieses vorhaben werde ich somit hoechst offiziell und unzufrieden aufgeben um nicht noch mehr meiner zeit und energie an microsoft zu verschwenden (kohle haben sie ja schon, da muss ich ihnen nicht auch noch energie ins gesicht schmeissen). aber es wird mich beschaeftigen...das gebe ich zu. eigentlich wollte ich sie besiegen die bits und bytes, die einsen und die nullen, aber ich bin gescheitert. klaeglich. wieder einmal bin ich an einem system gescheitert. aber anders als normalerweise werde ich es nicht persoenlich nehmen, weil ich ja verglichen zum eigentlichen system das ich anspreche, in diesem nicht leben muss...wie auch immer...

sodann wird er hinfortschreiten in die realitaet, oder was wir alle dafuer halten und versuchen zumindest dort etwas zu vollbringen.
die sterne stehen gut, die ampeln auf gruen und der motivationszeiger auf vollgas. mal sehen ober gegen den strom des dahinvegetierens ankommen und am ufer der produktivitaet fuss fassen wird...

man wird wieder von ihm hoeren, das ist sicher. nur das quaelende was ist die frage. und genau hier hoere ich auf, weil ich immer noch an dem wie arbeite um zum was zu kommen.

mit kryptischen formeln und noch mehr gruessen verabschiede ich mich hiermit.

euer herr hickl

Wednesday, March 02, 2005

entropy- a normal process leading to system decline

denken ist genau das meine damen und herren- eine entropy. man macht es jeden tag und es macht einen verrueckt. na sagen wir in 70% der faelle macht es einen verrueckt. ich meine nicht die form von denken die man zum ueberleben braucht- nein die nicht. aber das denken und ueberlegen das man so fuer die interpretation des taeglichen lebens an den tag legen muss.

wie ich drauf komme- tja tragischerweise stosse ich jeden tag aufs neue auf menschen und situationen, die mich fundamental an dem zweifeln lassen, was ich bisher fuer mein leben und meine umgebung gehalten habe- in einem rein physischen sinne sprechend freilich.

vielleicht spreche ich einmal kurz ein ganz interessantes beispiel an- erinnern sie sich moeglicherweise an diverse nachrichten ueber ein kunstprojekt im central park...sofern jetzt licht im dunkel der erinnerung zu scheinen beginnt und sie wissen wovon ich spreche, lohnt es sich weiterzulesen.

also besagtes kunstprojekt wurde von shanay und dem werten ersteller dieses berichtes besichtigt- die erwartungen warem zwecks einem 28 millionen dollar investment relativ hoch muss ich zugeben und wurden...enttaeuscht. ich wuerde sogar behaupten, dass das wort enttaeuschung an sich niemals das ausdruecken kann, was ich dabei empfunden habe. vielmehr als enttaeuscht zu sein bin ich mir mehr verarscht vorgekommen. aufgrund dieser frechheit hab ich meinen fokus von den orangen waescheleinen mit orangen vorhaengen abgewendet und auf die wahrnehmung meiner mitmenschen gerichtet. schiere begeisterung war in den gesichtern der menschen zu lesen und in massen stroemten sie in den central park um genauso verarscht zu werden wie ich selbst...nur haben die gelacht und ich geweint darueber.

jedenfalls sind wir nach der sich weigern zu fotografieren und keine zeit mehr verschwenden stimmung durch die stadt gegangen und komischerweise ist mir eines widerfahren- ein novum meines bisherigen aufenthaltes in der stadt muss ich sagen... an jeder ecke sah ich obdachlose und bettler- wie wenn die aus dem nichts aufgetaucht waeren und meine empfindungen darueber lassen sich am besten in einer phrase ausdruecken- 28 millionen dollar fuer waescheleinen und orange tuecher fuer kanpp 3 wochen.

und just in diesem moment kam es ueber mich und ich dachte mir das erste mal in meinem leben, dass auch kunst seine grenze haben sollte- ein schier unaussprechliches gestaendnis das ich hier mache...aber es kommt aus tiefstem herzen.

nun denn- so deckt sie zu die obdachlosen mit den orangen tuechern aus dem central park, damit sie nicht frieren sollten und sterben in der kaelte new yorks. oder erschlagt sie mit den waescheleinen die armen bettler, damit sie nie wieder ihre haende ausstrecken moegen nach euren dollars.

dann waere wenigstens jenem geholfen, der seinen frust am liebsten in christos gesicht kotzen wuerde...

mir

gehabt euch wohl

hickl