denken ist genau das meine damen und herren- eine entropy. man macht es jeden tag und es macht einen verrueckt. na sagen wir in 70% der faelle macht es einen verrueckt. ich meine nicht die form von denken die man zum ueberleben braucht- nein die nicht. aber das denken und ueberlegen das man so fuer die interpretation des taeglichen lebens an den tag legen muss.
wie ich drauf komme- tja tragischerweise stosse ich jeden tag aufs neue auf menschen und situationen, die mich fundamental an dem zweifeln lassen, was ich bisher fuer mein leben und meine umgebung gehalten habe- in einem rein physischen sinne sprechend freilich.
vielleicht spreche ich einmal kurz ein ganz interessantes beispiel an- erinnern sie sich moeglicherweise an diverse nachrichten ueber ein kunstprojekt im central park...sofern jetzt licht im dunkel der erinnerung zu scheinen beginnt und sie wissen wovon ich spreche, lohnt es sich weiterzulesen.
also besagtes kunstprojekt wurde von shanay und dem werten ersteller dieses berichtes besichtigt- die erwartungen warem zwecks einem 28 millionen dollar investment relativ hoch muss ich zugeben und wurden...enttaeuscht. ich wuerde sogar behaupten, dass das wort enttaeuschung an sich niemals das ausdruecken kann, was ich dabei empfunden habe. vielmehr als enttaeuscht zu sein bin ich mir mehr verarscht vorgekommen. aufgrund dieser frechheit hab ich meinen fokus von den orangen waescheleinen mit orangen vorhaengen abgewendet und auf die wahrnehmung meiner mitmenschen gerichtet. schiere begeisterung war in den gesichtern der menschen zu lesen und in massen stroemten sie in den central park um genauso verarscht zu werden wie ich selbst...nur haben die gelacht und ich geweint darueber.
jedenfalls sind wir nach der sich weigern zu fotografieren und keine zeit mehr verschwenden stimmung durch die stadt gegangen und komischerweise ist mir eines widerfahren- ein novum meines bisherigen aufenthaltes in der stadt muss ich sagen... an jeder ecke sah ich obdachlose und bettler- wie wenn die aus dem nichts aufgetaucht waeren und meine empfindungen darueber lassen sich am besten in einer phrase ausdruecken- 28 millionen dollar fuer waescheleinen und orange tuecher fuer kanpp 3 wochen.
und just in diesem moment kam es ueber mich und ich dachte mir das erste mal in meinem leben, dass auch kunst seine grenze haben sollte- ein schier unaussprechliches gestaendnis das ich hier mache...aber es kommt aus tiefstem herzen.
nun denn- so deckt sie zu die obdachlosen mit den orangen tuechern aus dem central park, damit sie nicht frieren sollten und sterben in der kaelte new yorks. oder erschlagt sie mit den waescheleinen die armen bettler, damit sie nie wieder ihre haende ausstrecken moegen nach euren dollars.
dann waere wenigstens jenem geholfen, der seinen frust am liebsten in christos gesicht kotzen wuerde...
mir
gehabt euch wohl
hickl