mittwochs. es war abend und ich war alleine- und zwar auf dem weg ins austrian cultural forum. dort sollten neben shanay und evan auch noch ein film (der weisse rausch) und zwei bands (eigentlich drei wenn man es genau nimmt auf mich/uns warten).
dort angekommen erfrischt sich der bekennende trinker an einem kuehlen bier und verbringt die zeit wartend und filmschauend auf dem boden des austrian cultural forums. nach einiger zeit tauchen dann shanay und evan auf und wir exploren gemeinsam die erst vor kurzem eroeffnete ausstellung mit zeitgenoessischer und somit fuer mich unverstaendlicher kunst (ich berufe mich hierbei auf die subjektivitaet dieser aussage und gebe kein offizielles statement ab). nach noch einem bier und haufenweise gelaechter geht es dann ab zum konzert- also rauf in den dritten stock. und mit dem was dort auf uns wartet hat wohl keiner gerechnet...gustav naemlich. das ist eine zweikoepfige oesterreichische band, die auf sehr abstrakte weise versucht musik zu produzieren. das heisst einerseits unter mithilfe eines laptops und andererseits mit einem gitarristen, der die hoehen und mitten an elektronischen riffs zerschellen laesst. gepaart mit textpassagen wie...undich riss ihm den arm ab und war gluecklich...macht das eine sehr morbide stimmung so im ganzen gesehen.
wir amuesieren uns im allgemeinen nicht nur darueber sondern auch ueber die so gar nicht begeistert dreinschauenden zuseher. das oesterreichische und in new york residierende kunstvolk nickte bestaendig und pflegte sich ganz traditionell zu betrinken und sehr - na eben- kuenstlerisch zu geben- nur keine emotionen zeigen war die devise.
nach ende dieses auesserst spannenden happenings als welches man das ja fast bezeichnen kann passierte aber etwas aussergewoehnliches. mr waldeck, seineszeichens oesterreichischer dj und produzent praesentierte eine band (saint privat) mit welcher er sein neuestes album eingespielt hat.
die musik koennte man am ehesten wie folgt beschreiben. man spaziert an einem warmen sommertag die cote d'azur entlang und laesst nicht nur seine langen haare sondern auch die weisse leinenhose langsam im warmen wind wehen. man setzt sich darauf an den strand, bestaunt die heranrollenden wellen und zuendet sich eine gauloises an. die einen blendende sonne bringt einen dazu sich die schwarze ray ban aus den haaren zu nehmen und sie aufzusetzen. langsam lehnt man sich nach hinten und laesst sich in den weissen sand fallen. der zug aus der zigarette loest sich in luft auf... und dann wacht man auf und das konzert ist zu ende. man geht nach hause und will nur eines- RIVIERA die neue CD von saint privat (und waldeck)
ein erlebnis. wieder einmal hat sich erwiesen das oesterreich elektronisch einiges zu bieten hat. also auf zu neuen ufern///auf an die riviera.
MAHI
Sunday, May 01, 2005
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