nachdem man mittlerweile einige wochen in singapur verbracht und diverse lokationen von innen begutachtet hat, kann man sich natuerlich auch schon ein bild des frauensektors in asien machen. fuer einen jungen europaer wie ich numal einer bin wirft sich aber mittweile die frage auf was zum teufel hier eigentlich los ist mit dem weiblichen geschlecht. um die ganze misere etwas plastischer darzustellen wuerde ich gerne dazu auffordern sich die folgenden situationen einmal genauer zu gemuete zu fuehren.
szene 1 abendliches warten am treffpunkt zum ausgehen
ganz beteiligungslos steht der protagonist wartend vor einem hotel um auf das dazustossen eines befreundeten praktikumskollegen zu warten. keine 30 sekunden spaeter erspaeht er im augenwinkel zwei heftigst diskutierende frauen - man denkt sich nichts weiter und gibt sich wieder der muse des wartens hin. ploetzlich ein tippen auf die schulter, ein pruefender blick meinerseits und gespanntes warten auf das was jetzt wohl folgen wird. randbemerkung zu diesem zeitpunkt - wuerde so eine "frau" in oesterreich die strasse runter schlendern, haette "sie" alle blicke auf ihrer seite. wo war ich stehengeblieben - warten auf das was kommt - genau. es folgt jedenfalls das klassische "where are you from", was das interesse des protagonisten schlagartig sinken laesst - nicht auf grund des spruchs an sich, sondern der sonoren basslastigen stimme wegen. hier sei zu diesem zeitpunkt kurz gestoppt...
...fuer alle die nicht wissen was ein ladyboy ist folgende erklaerung. asiaten, die sich in thailand auf asiatinnen umoperieren lassen. und mit umoperieren meine ich um.op.er.ier.en mit allem was dazugehoert. und ich schwoere, wenn die stimme nicht waere, man wuerde erst auf den dritten blick die maennlichkeit in der frau erspaehen.
...szenenwechsel. das man sich nach kurzer unterhaltung und der verweigerung seine handynummer rauszugeben schnellstens vom acker macht versteht sich von selbst.
szene 2 warum blickkontakt in asien zu nichts fuehrt
tanzend steht der protagonist auf der tanzflaeche und wird mehrmals von einer wunderhuebschen malayin angelaechelt. die blicke werden natuerlich erwidert und intensivieren sich zusehends. es steht nurmehr die frage im raum, wer die zu erwartend nette konversation einleitet. man ueberwindet sich, regt den ersten schritt vorwaerts an und...wird von einem kleinen, dicken kaukasischen expatriate beladen mit drinks abgeschnitten. die aufmerksamkeit der weiblichen amazone schwankt schlagartig vom jungen protagonisten zum alten mit den drinks und...die szene ist auch schon vorbei. anmerkung der redaktion - wuerde das die ausnahme von der regel sein, waere das unter umstaenden noch nachvollziehbar.
szene 3 die sache mit den prostituierten
egal in welchem naechtlichen etablissement man sich herumtreibt (sei es nun einer der wahnisnnig tollen clubs in diesem schoenen land oder eine schaebige bar), bei ca. 2 aus 5 damen hat man das gefuehl fuer jedes weitere wort das man mit ihnen wechselt zahlen zu muessen...das man das besser nicht herausfindet versteht sich von selbst.
fazit: erschreckend, hoffnungslos, uninteressant, verwirrend, abstossend, unverstaendlich, und so weiter und so fort
...
Saturday, September 30, 2006
Sunday, September 24, 2006
und singapur lebt doch...
freude kam auf, als es mich am wochenende in die tiefsten abgruende von bugsi/little india verschlagen hat. kleine malerische hinterhoefe in denen inder an ihren mofas herumbasteln reihen sich an greissler die sich wiederum an bazaraehnliche lokalitaeten anlehnen.
untermalt von wildesten geruechen, laerm und dem durch die vielen optischen eindruecke hervorgerufenen flash habe ich mich der welt schon etwas entrueckt fuehlen duerfen. nichts desto trotz sind die dort vorherrschenden bollywoodartigen zustaende absolut erlebenswert. am weg besorgt man sich dann noch eine packung bidies (gerollte mit einem duennen faden zusammengebundene tabakblaetter) und thailaendisches red bull fuer 40 cent die dose, um sich dann vollends wohl zu fuehlen.
alles zu sammen eine oase des (wirklichen) lebens inmitten dieser konsumverrueckten und durchschaubaren stadt. es wird sicher nicht mein letzter besuch bleiben, da ich schliesslich noch lange genug hier bin und mittlerweile genung bryiani chicken gefuttert habe - soll heissen es wird mal zeit fuer neues - und davon gibt es (im kulinarischen sinne gesprochen) genug in little india.
so langsam kehrt die schreibfreude wieder...und das ist gut so...
ciao
untermalt von wildesten geruechen, laerm und dem durch die vielen optischen eindruecke hervorgerufenen flash habe ich mich der welt schon etwas entrueckt fuehlen duerfen. nichts desto trotz sind die dort vorherrschenden bollywoodartigen zustaende absolut erlebenswert. am weg besorgt man sich dann noch eine packung bidies (gerollte mit einem duennen faden zusammengebundene tabakblaetter) und thailaendisches red bull fuer 40 cent die dose, um sich dann vollends wohl zu fuehlen.
alles zu sammen eine oase des (wirklichen) lebens inmitten dieser konsumverrueckten und durchschaubaren stadt. es wird sicher nicht mein letzter besuch bleiben, da ich schliesslich noch lange genug hier bin und mittlerweile genung bryiani chicken gefuttert habe - soll heissen es wird mal zeit fuer neues - und davon gibt es (im kulinarischen sinne gesprochen) genug in little india.
so langsam kehrt die schreibfreude wieder...und das ist gut so...
ciao
matt hardwick

matt hardwick uk hat die beschallung des ministry of sound am samstag uebernommen. immer der selbe club sagt ihr - klar, weil einem da die besten djs der welt geboten werden. zu progressive und trance ist singapur an diesem abend auch richtig abgegangen muss ich sagen. highlight der nacht war aber auf jeden fall "mr.brightside" im think withe duke remix fein verpackt im potpourri des herrn hardwick. wieder einmal eine bereicherung fuer die mittlerweilen geschulten ohren des hier schreibenden protagonisten und auf jeden fall ein musiker (ich nenne das jetzt mal so, auch wenn es vielen dabei die haare aufstellen wird) der es wert ist, weiter verfolgt zu werden.
soviel dazu.
Saturday, September 23, 2006
das oetteltier

zur allgemeinen information - das ist sebastian oettel - mein derzeitiger wohnungskollege hier in singapur
er arbeitet zwar fuer porsche (marketing) hier in singapur, hat es aber immer noch nicht geschafft ein auto aufzustellen, mit dem wir ein bisschen durch die stadt heizen koennen.
was noch nicht ist kann ja noch werden. ein cayman waer halt schon nicht...aber lasses wir das.
kurzes zur person: bald fertig mit dem studium in ulm, spielt golf, taucht und froehnt auch gerne mal dem biergenuss...
diverse sager die mich immer wieder faszinieren - "heut gemma steil" (heisst soviel wie heute geben wir richtig gas)
"des is subba" (heisst soviel wie hervorragend)
mehr zu finden unter http://www.sebastianoettel.de
...later...
nils brummund der alte sack

das sind der herr brummund (aus berlin und ich) beim eis essen. bemerkung am rande- das eis ist in eine scheibe toastbrot eingewickelt- macht man hier wohl so, schmeckt aber ganz lecker muss ich sagen.
den herrn brummund nils aus berlin kann ich ueberhaupt nicht leiden uebrigens, weil er staendig am reden ist (und dabei noch witzig sein kann) bzw. einfach so ein intelligenter kerl. das war jetzt natuerlich absoluter schwachsinn - seine geschichten sind uebrigens zu lesen unter http://blog.brummund.org
fuer alle die mal einen richtig gut gepflegten blog sehen wollen...
ich werde bei zeiten besseres von mir geben - wenn die gedanken frisch und die zeit dafuer verfuegbar ist. bisweilen verbleibe ich mit dem allerbesten.
Saturday, September 09, 2006
hed kani (UK) meets ministry of sound singapore
...wednesday night in the club, thursday night in the club, friday night in the club...
das wochenende ist angebrochen liebe leute. nach einem ruhigen und besonnenen freitag abend voll mit bewerbungen, intensiver beschaeftigung mit meinem computer und viel schlaf schreien die beine und ohren nach beats. wie ueblich wird man des dj sammelns nicht ueberdruessig und wie der zufall so will, ergibt sich wieder einmal die moeglichkeit einen neuen hot shot meiner stetig wachsenden liste hinzuzufuegen- hed kani- seineszeichens housemeister des heutigen abends und auf jeden fall jemand den der gemeine pacha ibiza geher schon mal gesehen haben muesste. da spinnt er die teller naemlich seite an seite mit eric morillo und roger (ich will zwar gut auflegen aber ich schaffs halt einfach nicht) sanchez.
warum man auf eine derartig laute und schweissige angelegenheit geht werde ich allen ahnungslosen im folgenden mal kurz erklaeren:
du stehst vorne an der buehne, spuerst die sich zu den housebeats bewegende menge in deinem genick, senkst ganz langsam den kopf und schliesst die augen- ploetzlich stille- der dj stellt die musik ab. du hoerst die leute schreien und fuehlst langsam den sanften beat, wie er konstant immer und immer lauter aus den boxen droehnt. die mid und high tones werden werden stetig nach oben geschraubt. schneller und schneller - du bekommst gaensehaut, drehst dich um, siehst die haende der menge nach oben steigen. die high tones sind nicht mehr auszuhalten- und da kommt er- der erloesende beat. hart und progressiv. die leute schreien, die haende bewegen sich rhytmisch und ab da gibts nur mehr eines.....vollgas.....
manche meinen das hat nichts mit entspannung zu tun- ich sage diese leute haben keine ahnung ;-)
das wochenende ist angebrochen liebe leute. nach einem ruhigen und besonnenen freitag abend voll mit bewerbungen, intensiver beschaeftigung mit meinem computer und viel schlaf schreien die beine und ohren nach beats. wie ueblich wird man des dj sammelns nicht ueberdruessig und wie der zufall so will, ergibt sich wieder einmal die moeglichkeit einen neuen hot shot meiner stetig wachsenden liste hinzuzufuegen- hed kani- seineszeichens housemeister des heutigen abends und auf jeden fall jemand den der gemeine pacha ibiza geher schon mal gesehen haben muesste. da spinnt er die teller naemlich seite an seite mit eric morillo und roger (ich will zwar gut auflegen aber ich schaffs halt einfach nicht) sanchez.
warum man auf eine derartig laute und schweissige angelegenheit geht werde ich allen ahnungslosen im folgenden mal kurz erklaeren:
du stehst vorne an der buehne, spuerst die sich zu den housebeats bewegende menge in deinem genick, senkst ganz langsam den kopf und schliesst die augen- ploetzlich stille- der dj stellt die musik ab. du hoerst die leute schreien und fuehlst langsam den sanften beat, wie er konstant immer und immer lauter aus den boxen droehnt. die mid und high tones werden werden stetig nach oben geschraubt. schneller und schneller - du bekommst gaensehaut, drehst dich um, siehst die haende der menge nach oben steigen. die high tones sind nicht mehr auszuhalten- und da kommt er- der erloesende beat. hart und progressiv. die leute schreien, die haende bewegen sich rhytmisch und ab da gibts nur mehr eines.....vollgas.....
manche meinen das hat nichts mit entspannung zu tun- ich sage diese leute haben keine ahnung ;-)
aigonowaka auszug
...er biss sich in den finger der linken hand, sammelte das blut in einer felsspalte, zog seinen kurzaermeligen kimono aus und schrieb, den zweig einer trauerweide als pinsel gebrauchend darauf seine klagen nieder...
das werte leser...nenne ich literatur.
meine verehrung
das werte leser...nenne ich literatur.
meine verehrung
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