5 uhr morgens - dubai international airport. gestartet bin ich um 12uhr mez (wien,paris,mailand).erst im auto nach wien, flug natuerlich klassisch verspaetet, das heisst 3 stunden warten am wiener flughafen, anschlussflug verpasst, das heisst 6 stunden aufenthalt im schoenen dubai - ziel singapur 20 uhr ortszeit. so sieht die situation derzeit aus.verzweiflung - weit entfernt davon. die grosse frage bleibt - was zum teufel macht man 6 stunden auf einem flughafen. hier ein kleiner auszug
aktion 1 wien - brief an meine krankenversicherung und meinen handyprovider verfassen (30 minuten)
aktion 2 wien - cafe trinken und gq lesen (wird nach 30 minuten dementsprechend langweilig)
aktion 3 wien - musik hoeren bis der flug aufgerufen wird
aktion 1 dubai - handy kaufen (verdammt sind die dinger hier billig, es ist ein schlichtes motorola geworden)
aktion 2 dubai - herumstreunen und den wunderschoenen lamborgini murcielago fotografieren der in der lobby steht
aktion 3 dubai - einen jajah.com account anmelden und mails schreiben (gott wie geil ist wireless lan)
aktion 4 dubai - gerade in arbeit
es wartet noch eine dementsprechend lange reise auf mich, die hauptsaechlich in der hoffnung muendet ein zimmer in singapur zu ergattern (nein ich weiss noch nicht wo ich wohne, ich hab aber auch noch ein paar stunden zeit). als resume des bisherigen jahresausklangs soll das wort ambivalent dienen. das vor allem auf grund dessen, dass viel schoenes hinter mir und noch mehr vor mir liegt, sich aber auch der eine oder andere negative gedanke in bearbeitung befindet (das soll hier aber nicht zur debatte stehen).
was ich mit diesem blog vorwiegend ausdruecken moechte ist mein zukuenftiges commitment das ding auch ordentlich zu pflegen und mit informationen und bildern zu fuettern. und hier noch ein kleiner persoenlicher ausblick auf das jahr 2007:
- neuer job (solution architect im business development department SAP singapur), der hervorragend gemacht werden will
- neue wohnung inklusive wohnungskollegen
- neue laender die erkundet werden moechten (laos, vietnam, thailand hab ich mir da mal so vorgestellt)
- aus meinem gesparten mehr gespartes machen
- die kreativen saefte auf vordermann bringen (schreiben, malen, musik, was auch immer sich anbietet)
man darf demnach gespannt sein wie ein mittelalterlicher bogen wuerde ich sagen
liebe gruesse und ein lautes gaehhhhhnnnnnnn
markus
Sunday, December 31, 2006
Thursday, October 26, 2006
...und am anfang war phnom penh

phnom penh hat sich nach ankunft am oertlichen flughafen als sehr moskitohaltig dargestellt. geschaetzte 1 million fliegende zeitgenossen pro quadratmeter sprechen da schon eine klare sprache. jedenfalls uebrkommt einen unter solchen umstaenden schon ein leiser anflug an aerger, vor allem auf basis des hintergrundes schon einen kompletten arbeitstag hinter sich gebracht zu haben und unter beruecksichtigung der abartig hitzeartigen zustaende. nichts desto trotz laesst man die visaangelegenheiten ganz entspannt ueber sich ergehen und taucht dann, auf einem tuk tuk sitzend in das naechtliche und von staub gepraegte treiben der kambodschanischen hauptstadt ein.
vorbei an im dreck spielenden kindern, bettlern, huetten, umzaeunten villen, mopeds und dicken mercedes. den laerm im hinterkopf und den wind in den haaren. marlboro rauchend und gedankenverloren kommt man dann im hostel an, wirft seine sachen aufs bett und entscheidet sich im selben moment noch dem naechtlichen treiben hingebungsvoll zu folgen. also raus auf die strasse, ein fahrer ist ohnehin immer zur hand und die augen aufs ziel - "the heart of darkness" wurde uns als lokation vorgeschlagen - semantisch zwar durchaus ansprechend, aber dennoch nicht der reisenden erste wahl. also zuerst mal ein bisschen durch die spaerlich bevoelkerten gassen wandern. vorbei an mit dicken und lauten englaendern bevoelkerten bars und auf der suche nach halbwegs entspannter umgebung wird man zum suchenden - diese ambitionen werden gezwungenermassen jedoch dementsprechend schnell ad acta gelegt und nach dem geringsten uebel gesucht....
...gefunden in der "shanghai" bar die mit ihren auf die strasse gerichteten korbsesseln sehr einladend aussieht und uns fast schon auf eine magnetische art und weise anzieht. man setzt sich, bestellt eine runde bier und faengt an sich umzusehen. irgendwie beginnt man sich nach kurzer zeit zu fragen, warum 30 mandelaeugige frauen 5 gaeste bedienen und muss mit grossem erstaunen feststellen, dass man in einem doch eher einschlaegigen etablissement gelandet ist. nachdem ein 1.80 grosser, alter, kahler englaender im vollrausch auf seiner maschine fast den bareingang zu bruch faehrt ist man sich der vollen tragweite der entscheidung bewusst, trinkt aus...bestellt aber in gespannter erwartung zukuenftiger ereignisse gleich nach. und wie es so klassisch zum stereotyp eines puffs passt, landen zwei durchaus ansehnliche maedels auf dem schoss des oben erwaehnten protagonisten. es bleibt einem nichts anderes als in staunen zu verfallen, besonders mit dem hintergrund, das seinem noch aelteren und fast schon als gebrechlich zu bezeichnenden freund das selbe schicksal widerfaehrt. in dem sinne ist eigentlich nur mehr zu erwaehnen, dass auch 3 menschen auf ein motorrad passen und beide betagte herren somit nicht alleine den heimweg gesucht haben.
unsereins hat sich darueber aber dementsprechend amuesiert und sich mit bier, zigaretten und netten unterhaltungen mit diversen servierdamen herrlich die zeit vertrieben. das man in so illustrer gesellschaft auch gerne mal mit chili versetzte getrocknete moskitos isst versteht sich dann ja fast schon von selbst. und um unserem fahrer, der netterweise schlafend im tuk tuk anzutreffen war auch noch ein bisschen rast und ruhe zu rauben, haben wir uns dann noch ins hostel transportieren lasse und sind in freudiger erwartung auf den naechsten tag muede und zufrieden in den schlaf gesunken.
...was danach geschah bleibt derzeit jedoch noch im verborgenen
Monday, October 23, 2006
Cambodia
back again from cambodia...
bisweilen bin ich nicht faehig die eindruecke, die ich im laufe der letzten tage bekommen habe zu verarbeiten. frueher oder spaeter werde ich sie aber zu papier bringen (muessen), aber fuer den derzeitigen zeitpunkt nur eine kurze liste der aktivitaeten.
tag eins (abend): phnom penh (kurzer ausflug in die umliegenden gefilde unseres hostels und besuch der "shanghai" bar/bordell??? man ist sich immer noch nicht so sicher um ehrlich zu sein.
tag zwei (ganztags): phnom penh, killing fields, s21, national museum, royal palace, und diverses andere
tag drei (ganztags): speedboat to siem reap, kurzer ausflug in die stadt
tag vier (ganztags): tempel tour, (tha prom, angkor vat, bayon, elephant terrace, und viele andere...), diverse markt und stadterkundungen abends,
tag fuenf: rueckflug singapur
fazit bisher: mit sicherheit das interessanteste land, das ich bisher bereisen durfte. wahnsinnig schoene vegetation, fantastisches essen und unglaubliche menschen. phnom penh landet bei mir hinter new york und vor teheran auf platz 2 in der ewigen liste.
an dieser stelle sei auch daniel alias shabba gandalf und susanne alias frau ruhl gedankt, die einen grossen teil zum erfolg dieser reise beigetragen haben. sobald ich die photos gesammelt und sortiert habe kann man sich auf eine reihe herausragender eintraege einstellen. fuer den moment verbleibe ich mit dem allerbesten und der aufforderung in den naechsten tagen oefter mal reinzuklicken.
hickl alias shabba panda alias mooox
bisweilen bin ich nicht faehig die eindruecke, die ich im laufe der letzten tage bekommen habe zu verarbeiten. frueher oder spaeter werde ich sie aber zu papier bringen (muessen), aber fuer den derzeitigen zeitpunkt nur eine kurze liste der aktivitaeten.
tag eins (abend): phnom penh (kurzer ausflug in die umliegenden gefilde unseres hostels und besuch der "shanghai" bar/bordell??? man ist sich immer noch nicht so sicher um ehrlich zu sein.
tag zwei (ganztags): phnom penh, killing fields, s21, national museum, royal palace, und diverses andere
tag drei (ganztags): speedboat to siem reap, kurzer ausflug in die stadt
tag vier (ganztags): tempel tour, (tha prom, angkor vat, bayon, elephant terrace, und viele andere...), diverse markt und stadterkundungen abends,
tag fuenf: rueckflug singapur
fazit bisher: mit sicherheit das interessanteste land, das ich bisher bereisen durfte. wahnsinnig schoene vegetation, fantastisches essen und unglaubliche menschen. phnom penh landet bei mir hinter new york und vor teheran auf platz 2 in der ewigen liste.
an dieser stelle sei auch daniel alias shabba gandalf und susanne alias frau ruhl gedankt, die einen grossen teil zum erfolg dieser reise beigetragen haben. sobald ich die photos gesammelt und sortiert habe kann man sich auf eine reihe herausragender eintraege einstellen. fuer den moment verbleibe ich mit dem allerbesten und der aufforderung in den naechsten tagen oefter mal reinzuklicken.
hickl alias shabba panda alias mooox
Monday, October 16, 2006
a great piece of art

werbung kann dinge auf den bringen...das wusste ich schon immer. in diesem fall ist das auf eine sehr einfache, aber durchaus schlagkraeftige weise umgesetzt worden. leider hat das einigen...moeglicherweise frauen - man weiss es nicht so genau...in oesterreich nicht gefallen und das gute stueck musst auf grund von beschwerden vom markt genommen werden.
umso mehr ein grund der ganzen angelegenheit einen eintrag zu widmen...
kommt schon maedels - das ist doch wirklich gut...nicht?...wie auch immer...
Sunday, October 08, 2006
singapore anatomy

...picture taken by sebastian oettel...
in anbetracht dessen, dass anblicke wie dieser an der tagesordnung sind - ich muss nur des morgens durch die garage unseres kleinen gebaeudes wandeln - versuche ich immer noch zu verstehen, wie das moeglich ist. steuern sind hier in singapur horrend, das heisst kisten wie diese koennen schnell mal das doppelte wenn nicht mehr im vergleich zu europa kosten. nichts desto trotz habe ich gestern mal meine augen offen gehalten und bin im laufe des tages auf folgenden count gekommen:
lamborgini - 4 stueck (weiss, orange, gelb, blau)
ferrari - 1 stueck (siehe bildchen)
maserati (3 stueck)
porsche (bei 12 habe ich aufgehoert zu zaehlen, weils mir gereicht hat)
ich werde trotzdem des schauens nicht muessig - es gibt schliesslich schlimmere anblicke.
also dann meine damen und herren - augen aufs ziel ;-)
Saturday, September 30, 2006
frauen, asien und andere verwirrungen
nachdem man mittlerweile einige wochen in singapur verbracht und diverse lokationen von innen begutachtet hat, kann man sich natuerlich auch schon ein bild des frauensektors in asien machen. fuer einen jungen europaer wie ich numal einer bin wirft sich aber mittweile die frage auf was zum teufel hier eigentlich los ist mit dem weiblichen geschlecht. um die ganze misere etwas plastischer darzustellen wuerde ich gerne dazu auffordern sich die folgenden situationen einmal genauer zu gemuete zu fuehren.
szene 1 abendliches warten am treffpunkt zum ausgehen
ganz beteiligungslos steht der protagonist wartend vor einem hotel um auf das dazustossen eines befreundeten praktikumskollegen zu warten. keine 30 sekunden spaeter erspaeht er im augenwinkel zwei heftigst diskutierende frauen - man denkt sich nichts weiter und gibt sich wieder der muse des wartens hin. ploetzlich ein tippen auf die schulter, ein pruefender blick meinerseits und gespanntes warten auf das was jetzt wohl folgen wird. randbemerkung zu diesem zeitpunkt - wuerde so eine "frau" in oesterreich die strasse runter schlendern, haette "sie" alle blicke auf ihrer seite. wo war ich stehengeblieben - warten auf das was kommt - genau. es folgt jedenfalls das klassische "where are you from", was das interesse des protagonisten schlagartig sinken laesst - nicht auf grund des spruchs an sich, sondern der sonoren basslastigen stimme wegen. hier sei zu diesem zeitpunkt kurz gestoppt...
...fuer alle die nicht wissen was ein ladyboy ist folgende erklaerung. asiaten, die sich in thailand auf asiatinnen umoperieren lassen. und mit umoperieren meine ich um.op.er.ier.en mit allem was dazugehoert. und ich schwoere, wenn die stimme nicht waere, man wuerde erst auf den dritten blick die maennlichkeit in der frau erspaehen.
...szenenwechsel. das man sich nach kurzer unterhaltung und der verweigerung seine handynummer rauszugeben schnellstens vom acker macht versteht sich von selbst.
szene 2 warum blickkontakt in asien zu nichts fuehrt
tanzend steht der protagonist auf der tanzflaeche und wird mehrmals von einer wunderhuebschen malayin angelaechelt. die blicke werden natuerlich erwidert und intensivieren sich zusehends. es steht nurmehr die frage im raum, wer die zu erwartend nette konversation einleitet. man ueberwindet sich, regt den ersten schritt vorwaerts an und...wird von einem kleinen, dicken kaukasischen expatriate beladen mit drinks abgeschnitten. die aufmerksamkeit der weiblichen amazone schwankt schlagartig vom jungen protagonisten zum alten mit den drinks und...die szene ist auch schon vorbei. anmerkung der redaktion - wuerde das die ausnahme von der regel sein, waere das unter umstaenden noch nachvollziehbar.
szene 3 die sache mit den prostituierten
egal in welchem naechtlichen etablissement man sich herumtreibt (sei es nun einer der wahnisnnig tollen clubs in diesem schoenen land oder eine schaebige bar), bei ca. 2 aus 5 damen hat man das gefuehl fuer jedes weitere wort das man mit ihnen wechselt zahlen zu muessen...das man das besser nicht herausfindet versteht sich von selbst.
fazit: erschreckend, hoffnungslos, uninteressant, verwirrend, abstossend, unverstaendlich, und so weiter und so fort
...
szene 1 abendliches warten am treffpunkt zum ausgehen
ganz beteiligungslos steht der protagonist wartend vor einem hotel um auf das dazustossen eines befreundeten praktikumskollegen zu warten. keine 30 sekunden spaeter erspaeht er im augenwinkel zwei heftigst diskutierende frauen - man denkt sich nichts weiter und gibt sich wieder der muse des wartens hin. ploetzlich ein tippen auf die schulter, ein pruefender blick meinerseits und gespanntes warten auf das was jetzt wohl folgen wird. randbemerkung zu diesem zeitpunkt - wuerde so eine "frau" in oesterreich die strasse runter schlendern, haette "sie" alle blicke auf ihrer seite. wo war ich stehengeblieben - warten auf das was kommt - genau. es folgt jedenfalls das klassische "where are you from", was das interesse des protagonisten schlagartig sinken laesst - nicht auf grund des spruchs an sich, sondern der sonoren basslastigen stimme wegen. hier sei zu diesem zeitpunkt kurz gestoppt...
...fuer alle die nicht wissen was ein ladyboy ist folgende erklaerung. asiaten, die sich in thailand auf asiatinnen umoperieren lassen. und mit umoperieren meine ich um.op.er.ier.en mit allem was dazugehoert. und ich schwoere, wenn die stimme nicht waere, man wuerde erst auf den dritten blick die maennlichkeit in der frau erspaehen.
...szenenwechsel. das man sich nach kurzer unterhaltung und der verweigerung seine handynummer rauszugeben schnellstens vom acker macht versteht sich von selbst.
szene 2 warum blickkontakt in asien zu nichts fuehrt
tanzend steht der protagonist auf der tanzflaeche und wird mehrmals von einer wunderhuebschen malayin angelaechelt. die blicke werden natuerlich erwidert und intensivieren sich zusehends. es steht nurmehr die frage im raum, wer die zu erwartend nette konversation einleitet. man ueberwindet sich, regt den ersten schritt vorwaerts an und...wird von einem kleinen, dicken kaukasischen expatriate beladen mit drinks abgeschnitten. die aufmerksamkeit der weiblichen amazone schwankt schlagartig vom jungen protagonisten zum alten mit den drinks und...die szene ist auch schon vorbei. anmerkung der redaktion - wuerde das die ausnahme von der regel sein, waere das unter umstaenden noch nachvollziehbar.
szene 3 die sache mit den prostituierten
egal in welchem naechtlichen etablissement man sich herumtreibt (sei es nun einer der wahnisnnig tollen clubs in diesem schoenen land oder eine schaebige bar), bei ca. 2 aus 5 damen hat man das gefuehl fuer jedes weitere wort das man mit ihnen wechselt zahlen zu muessen...das man das besser nicht herausfindet versteht sich von selbst.
fazit: erschreckend, hoffnungslos, uninteressant, verwirrend, abstossend, unverstaendlich, und so weiter und so fort
...
Sunday, September 24, 2006
und singapur lebt doch...
freude kam auf, als es mich am wochenende in die tiefsten abgruende von bugsi/little india verschlagen hat. kleine malerische hinterhoefe in denen inder an ihren mofas herumbasteln reihen sich an greissler die sich wiederum an bazaraehnliche lokalitaeten anlehnen.
untermalt von wildesten geruechen, laerm und dem durch die vielen optischen eindruecke hervorgerufenen flash habe ich mich der welt schon etwas entrueckt fuehlen duerfen. nichts desto trotz sind die dort vorherrschenden bollywoodartigen zustaende absolut erlebenswert. am weg besorgt man sich dann noch eine packung bidies (gerollte mit einem duennen faden zusammengebundene tabakblaetter) und thailaendisches red bull fuer 40 cent die dose, um sich dann vollends wohl zu fuehlen.
alles zu sammen eine oase des (wirklichen) lebens inmitten dieser konsumverrueckten und durchschaubaren stadt. es wird sicher nicht mein letzter besuch bleiben, da ich schliesslich noch lange genug hier bin und mittlerweile genung bryiani chicken gefuttert habe - soll heissen es wird mal zeit fuer neues - und davon gibt es (im kulinarischen sinne gesprochen) genug in little india.
so langsam kehrt die schreibfreude wieder...und das ist gut so...
ciao
untermalt von wildesten geruechen, laerm und dem durch die vielen optischen eindruecke hervorgerufenen flash habe ich mich der welt schon etwas entrueckt fuehlen duerfen. nichts desto trotz sind die dort vorherrschenden bollywoodartigen zustaende absolut erlebenswert. am weg besorgt man sich dann noch eine packung bidies (gerollte mit einem duennen faden zusammengebundene tabakblaetter) und thailaendisches red bull fuer 40 cent die dose, um sich dann vollends wohl zu fuehlen.
alles zu sammen eine oase des (wirklichen) lebens inmitten dieser konsumverrueckten und durchschaubaren stadt. es wird sicher nicht mein letzter besuch bleiben, da ich schliesslich noch lange genug hier bin und mittlerweile genung bryiani chicken gefuttert habe - soll heissen es wird mal zeit fuer neues - und davon gibt es (im kulinarischen sinne gesprochen) genug in little india.
so langsam kehrt die schreibfreude wieder...und das ist gut so...
ciao
matt hardwick

matt hardwick uk hat die beschallung des ministry of sound am samstag uebernommen. immer der selbe club sagt ihr - klar, weil einem da die besten djs der welt geboten werden. zu progressive und trance ist singapur an diesem abend auch richtig abgegangen muss ich sagen. highlight der nacht war aber auf jeden fall "mr.brightside" im think withe duke remix fein verpackt im potpourri des herrn hardwick. wieder einmal eine bereicherung fuer die mittlerweilen geschulten ohren des hier schreibenden protagonisten und auf jeden fall ein musiker (ich nenne das jetzt mal so, auch wenn es vielen dabei die haare aufstellen wird) der es wert ist, weiter verfolgt zu werden.
soviel dazu.
Saturday, September 23, 2006
das oetteltier

zur allgemeinen information - das ist sebastian oettel - mein derzeitiger wohnungskollege hier in singapur
er arbeitet zwar fuer porsche (marketing) hier in singapur, hat es aber immer noch nicht geschafft ein auto aufzustellen, mit dem wir ein bisschen durch die stadt heizen koennen.
was noch nicht ist kann ja noch werden. ein cayman waer halt schon nicht...aber lasses wir das.
kurzes zur person: bald fertig mit dem studium in ulm, spielt golf, taucht und froehnt auch gerne mal dem biergenuss...
diverse sager die mich immer wieder faszinieren - "heut gemma steil" (heisst soviel wie heute geben wir richtig gas)
"des is subba" (heisst soviel wie hervorragend)
mehr zu finden unter http://www.sebastianoettel.de
...later...
nils brummund der alte sack

das sind der herr brummund (aus berlin und ich) beim eis essen. bemerkung am rande- das eis ist in eine scheibe toastbrot eingewickelt- macht man hier wohl so, schmeckt aber ganz lecker muss ich sagen.
den herrn brummund nils aus berlin kann ich ueberhaupt nicht leiden uebrigens, weil er staendig am reden ist (und dabei noch witzig sein kann) bzw. einfach so ein intelligenter kerl. das war jetzt natuerlich absoluter schwachsinn - seine geschichten sind uebrigens zu lesen unter http://blog.brummund.org
fuer alle die mal einen richtig gut gepflegten blog sehen wollen...
ich werde bei zeiten besseres von mir geben - wenn die gedanken frisch und die zeit dafuer verfuegbar ist. bisweilen verbleibe ich mit dem allerbesten.
Saturday, September 09, 2006
hed kani (UK) meets ministry of sound singapore
...wednesday night in the club, thursday night in the club, friday night in the club...
das wochenende ist angebrochen liebe leute. nach einem ruhigen und besonnenen freitag abend voll mit bewerbungen, intensiver beschaeftigung mit meinem computer und viel schlaf schreien die beine und ohren nach beats. wie ueblich wird man des dj sammelns nicht ueberdruessig und wie der zufall so will, ergibt sich wieder einmal die moeglichkeit einen neuen hot shot meiner stetig wachsenden liste hinzuzufuegen- hed kani- seineszeichens housemeister des heutigen abends und auf jeden fall jemand den der gemeine pacha ibiza geher schon mal gesehen haben muesste. da spinnt er die teller naemlich seite an seite mit eric morillo und roger (ich will zwar gut auflegen aber ich schaffs halt einfach nicht) sanchez.
warum man auf eine derartig laute und schweissige angelegenheit geht werde ich allen ahnungslosen im folgenden mal kurz erklaeren:
du stehst vorne an der buehne, spuerst die sich zu den housebeats bewegende menge in deinem genick, senkst ganz langsam den kopf und schliesst die augen- ploetzlich stille- der dj stellt die musik ab. du hoerst die leute schreien und fuehlst langsam den sanften beat, wie er konstant immer und immer lauter aus den boxen droehnt. die mid und high tones werden werden stetig nach oben geschraubt. schneller und schneller - du bekommst gaensehaut, drehst dich um, siehst die haende der menge nach oben steigen. die high tones sind nicht mehr auszuhalten- und da kommt er- der erloesende beat. hart und progressiv. die leute schreien, die haende bewegen sich rhytmisch und ab da gibts nur mehr eines.....vollgas.....
manche meinen das hat nichts mit entspannung zu tun- ich sage diese leute haben keine ahnung ;-)
das wochenende ist angebrochen liebe leute. nach einem ruhigen und besonnenen freitag abend voll mit bewerbungen, intensiver beschaeftigung mit meinem computer und viel schlaf schreien die beine und ohren nach beats. wie ueblich wird man des dj sammelns nicht ueberdruessig und wie der zufall so will, ergibt sich wieder einmal die moeglichkeit einen neuen hot shot meiner stetig wachsenden liste hinzuzufuegen- hed kani- seineszeichens housemeister des heutigen abends und auf jeden fall jemand den der gemeine pacha ibiza geher schon mal gesehen haben muesste. da spinnt er die teller naemlich seite an seite mit eric morillo und roger (ich will zwar gut auflegen aber ich schaffs halt einfach nicht) sanchez.
warum man auf eine derartig laute und schweissige angelegenheit geht werde ich allen ahnungslosen im folgenden mal kurz erklaeren:
du stehst vorne an der buehne, spuerst die sich zu den housebeats bewegende menge in deinem genick, senkst ganz langsam den kopf und schliesst die augen- ploetzlich stille- der dj stellt die musik ab. du hoerst die leute schreien und fuehlst langsam den sanften beat, wie er konstant immer und immer lauter aus den boxen droehnt. die mid und high tones werden werden stetig nach oben geschraubt. schneller und schneller - du bekommst gaensehaut, drehst dich um, siehst die haende der menge nach oben steigen. die high tones sind nicht mehr auszuhalten- und da kommt er- der erloesende beat. hart und progressiv. die leute schreien, die haende bewegen sich rhytmisch und ab da gibts nur mehr eines.....vollgas.....
manche meinen das hat nichts mit entspannung zu tun- ich sage diese leute haben keine ahnung ;-)
aigonowaka auszug
...er biss sich in den finger der linken hand, sammelte das blut in einer felsspalte, zog seinen kurzaermeligen kimono aus und schrieb, den zweig einer trauerweide als pinsel gebrauchend darauf seine klagen nieder...
das werte leser...nenne ich literatur.
meine verehrung
das werte leser...nenne ich literatur.
meine verehrung
Sunday, July 30, 2006
the doha diaries
The Adventure Final toent laut in meinem Ohr. Würde ich langsamer um mich blicken, könnte ich die Mannigfaltigkeit der Kulturen, die mich umgeben besser wahrnehmen. Im Moment lebe ich aber noch in einer Illusion- eine Welt voller gemischter Gefühle und fühle mich noch etwas fehl am Platz. Noch vor ein paar Stunden sass ich mit meinen Freunden und meiner Familie in einem kleinen Dorf und mittlerweile, einiges an Bier und Flugstunden später finde ich mich in Qatar wieder- die Welt wird kleiner, das wird mir in dieser Situation einmal mehr klar.. Ich teile mir die nüchterne, hell illuminierte Wartehalle mit Menschen aus Persien, Singapur, Malaysien und weiss Gott was. Frauen in schwarzen Roben bis zum Boden, eindrucksvollen Masken verdecken das Gesicht und ich mittendrin- Kaukasier und mindestens einen Kopf grösser als alle. Ich gehe langsam am Flughafenrestaurant vorbei und spüre die Blicke in meinem Rücken- sie beobachten mich- nicht unangenehm aber doch ungewohnt. Menschen sprechen mich an, ich unterhalte mich mit einem einheimischen Geschäftsmann. Stopover Conversations könnte man das nennen, aber durchaus nett- wir schütteln uns die Hand und winken uns noch einmal zu- eine erneute flüchtige Bekanntschaft, die man auf internationalen Flughäfen schliesst. Was wohl aus uns beiden werden wird- das kann in diesem Moment keiner wissen. Eines ist jedoch vorbestimmt. Es werden noch lange Stunden hier in Doha bis die Reise in den Osten weiter fortgesetzt werden kann- na dann sehen wir mal was die Reise noch so bringen wird- die Ungewissheit legt sich wie eine Decke über mich und erfüllt die Luft mit einem hauch von Abenteuer...
...die Spiele sind eroeffnet
mooox
...die Spiele sind eroeffnet
mooox
Thursday, January 26, 2006
hello everyone
my new websites are online
www.mooox.org
www.torstenknabel.com
i am going to start posting again, once my life gets a little bit more exciting
ciao all
mercut.io//
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i am going to start posting again, once my life gets a little bit more exciting
ciao all
mercut.io//
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