Saturday, September 30, 2006

frauen, asien und andere verwirrungen

nachdem man mittlerweile einige wochen in singapur verbracht und diverse lokationen von innen begutachtet hat, kann man sich natuerlich auch schon ein bild des frauensektors in asien machen. fuer einen jungen europaer wie ich numal einer bin wirft sich aber mittweile die frage auf was zum teufel hier eigentlich los ist mit dem weiblichen geschlecht. um die ganze misere etwas plastischer darzustellen wuerde ich gerne dazu auffordern sich die folgenden situationen einmal genauer zu gemuete zu fuehren.

szene 1 abendliches warten am treffpunkt zum ausgehen

ganz beteiligungslos steht der protagonist wartend vor einem hotel um auf das dazustossen eines befreundeten praktikumskollegen zu warten. keine 30 sekunden spaeter erspaeht er im augenwinkel zwei heftigst diskutierende frauen - man denkt sich nichts weiter und gibt sich wieder der muse des wartens hin. ploetzlich ein tippen auf die schulter, ein pruefender blick meinerseits und gespanntes warten auf das was jetzt wohl folgen wird. randbemerkung zu diesem zeitpunkt - wuerde so eine "frau" in oesterreich die strasse runter schlendern, haette "sie" alle blicke auf ihrer seite. wo war ich stehengeblieben - warten auf das was kommt - genau. es folgt jedenfalls das klassische "where are you from", was das interesse des protagonisten schlagartig sinken laesst - nicht auf grund des spruchs an sich, sondern der sonoren basslastigen stimme wegen. hier sei zu diesem zeitpunkt kurz gestoppt...

...fuer alle die nicht wissen was ein ladyboy ist folgende erklaerung. asiaten, die sich in thailand auf asiatinnen umoperieren lassen. und mit umoperieren meine ich um.op.er.ier.en mit allem was dazugehoert. und ich schwoere, wenn die stimme nicht waere, man wuerde erst auf den dritten blick die maennlichkeit in der frau erspaehen.

...szenenwechsel. das man sich nach kurzer unterhaltung und der verweigerung seine handynummer rauszugeben schnellstens vom acker macht versteht sich von selbst.

szene 2 warum blickkontakt in asien zu nichts fuehrt

tanzend steht der protagonist auf der tanzflaeche und wird mehrmals von einer wunderhuebschen malayin angelaechelt. die blicke werden natuerlich erwidert und intensivieren sich zusehends. es steht nurmehr die frage im raum, wer die zu erwartend nette konversation einleitet. man ueberwindet sich, regt den ersten schritt vorwaerts an und...wird von einem kleinen, dicken kaukasischen expatriate beladen mit drinks abgeschnitten. die aufmerksamkeit der weiblichen amazone schwankt schlagartig vom jungen protagonisten zum alten mit den drinks und...die szene ist auch schon vorbei. anmerkung der redaktion - wuerde das die ausnahme von der regel sein, waere das unter umstaenden noch nachvollziehbar.

szene 3 die sache mit den prostituierten

egal in welchem naechtlichen etablissement man sich herumtreibt (sei es nun einer der wahnisnnig tollen clubs in diesem schoenen land oder eine schaebige bar), bei ca. 2 aus 5 damen hat man das gefuehl fuer jedes weitere wort das man mit ihnen wechselt zahlen zu muessen...das man das besser nicht herausfindet versteht sich von selbst.

fazit: erschreckend, hoffnungslos, uninteressant, verwirrend, abstossend, unverstaendlich, und so weiter und so fort

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