1 pm. Sitzend verbringt man die mittagspause zwischen zwei kursen. Der warme wind streift einem durchs mittlerweile laenger gewachsene haar das nach aussage meiner amerikanischen mitstudenten sehr europaeisch gestylt ist- was auch immer das heissen mag. Der i pod beschallt mit desweilen mit musik- briskeby, this is propaganda dudelt in meinem ohr- welch treffender titel ob der mich umgebenden szenerie. Warum wird man sich fragen? Angebracht.
Na dann werde ich versuchen das so gut als moeglich zu beleuchten. Moeglicherweise kein allzu hoffnungsvolles bestreben angesichts der vollkommenen verwirrtheit meinerseits dieses thema betreffend. Man muss also damit leben koennen, es bei einem versuch zu belassen.
Studenten an dieser universitaet (montclair) und somit auch die grosse masse an anderen studenten in den usa- so nehme ich an- fuehren ein sehr sagen wir mal aussergewoehnliches leben. Es besteht, so wuerde ich es kategorisieren, aus einem drittel schlaf, einem drittel konsum (beinhaltend auch alkohol drogen und zigaretten) und dem rest, der irgendwo zwischen fernsehen und telefonieren herumpendelt. Und nicht zu vergessen, wenn auch zu vernachlaessigen- das studium, moeglicherweise eine weniger als 10% einnehmende aktivitaet. Es soll hier natuerlich auch festgehalten werden, dass wie immer ausnahmen die regel bestaetigen, auch wenn diese spezies bisweilen das gesicht von auslaendischen mitstudierenden einnimmt- das kann man jetzt deuten wie man will. Ich verstehe mich inmitten dessen als so etwas wie ein fixstern im universum der bildung- also kein bestimmter auftrag im allgemeinen aber immer am leuchten- in diesem fall am beleuchten- der szenerie (wie kryptisch). So fragt sich der werte verfasser oft und auch in diesem moment, wo dieses verhalten die oben genannten personen wohl hinfuehren wird. Die antwort ist simpler als die frage eigentlich. An die wall street, fuehrende positionen in grosskonzernen also und nicht zu vergessen die amerikanische regierung. An diesem punkt sei es mir erlaubt meinen kopf zu heben und einmal kurz tief durchzuatmen. Ich muss dabei einer fetten amerikanerin zusehen, wie sie chips in sich reinstopf- vorwiegend dazu um noch weniger in ihr enges dkny oberteil reinzupassen- wie auch immer. Wo war ich- genau. Also dorthin werden es meine mitstudenten schaffen, manche ohne jemals was zu leisten. Mein vater kennt jemanden der jemanden kennt- diese geschichte halt. Oft gehoert in letzter zeit, da viele unterhaltungen mit studenten gefuehrt wurden, die im schoenen monat mai ihr studium abschliessen werden.
Tja und da sitzt man nun und fragt sich, verwirrt und zweifelnd, ob die arbeit die man bisher geleistet hat um genauso weit zu kommen, umsonst war. Begleitet von den ramones, die im hintergrund i know i dont know why, ohh i dont know why droehnen, senkt man den kopf und wuenscht sich nicht gegenueber fetten amerikanern seine mittagspause verbringen zu muessen.
Mahlzeit
markus
Na dann werde ich versuchen das so gut als moeglich zu beleuchten. Moeglicherweise kein allzu hoffnungsvolles bestreben angesichts der vollkommenen verwirrtheit meinerseits dieses thema betreffend. Man muss also damit leben koennen, es bei einem versuch zu belassen.
Studenten an dieser universitaet (montclair) und somit auch die grosse masse an anderen studenten in den usa- so nehme ich an- fuehren ein sehr sagen wir mal aussergewoehnliches leben. Es besteht, so wuerde ich es kategorisieren, aus einem drittel schlaf, einem drittel konsum (beinhaltend auch alkohol drogen und zigaretten) und dem rest, der irgendwo zwischen fernsehen und telefonieren herumpendelt. Und nicht zu vergessen, wenn auch zu vernachlaessigen- das studium, moeglicherweise eine weniger als 10% einnehmende aktivitaet. Es soll hier natuerlich auch festgehalten werden, dass wie immer ausnahmen die regel bestaetigen, auch wenn diese spezies bisweilen das gesicht von auslaendischen mitstudierenden einnimmt- das kann man jetzt deuten wie man will. Ich verstehe mich inmitten dessen als so etwas wie ein fixstern im universum der bildung- also kein bestimmter auftrag im allgemeinen aber immer am leuchten- in diesem fall am beleuchten- der szenerie (wie kryptisch). So fragt sich der werte verfasser oft und auch in diesem moment, wo dieses verhalten die oben genannten personen wohl hinfuehren wird. Die antwort ist simpler als die frage eigentlich. An die wall street, fuehrende positionen in grosskonzernen also und nicht zu vergessen die amerikanische regierung. An diesem punkt sei es mir erlaubt meinen kopf zu heben und einmal kurz tief durchzuatmen. Ich muss dabei einer fetten amerikanerin zusehen, wie sie chips in sich reinstopf- vorwiegend dazu um noch weniger in ihr enges dkny oberteil reinzupassen- wie auch immer. Wo war ich- genau. Also dorthin werden es meine mitstudenten schaffen, manche ohne jemals was zu leisten. Mein vater kennt jemanden der jemanden kennt- diese geschichte halt. Oft gehoert in letzter zeit, da viele unterhaltungen mit studenten gefuehrt wurden, die im schoenen monat mai ihr studium abschliessen werden.
Tja und da sitzt man nun und fragt sich, verwirrt und zweifelnd, ob die arbeit die man bisher geleistet hat um genauso weit zu kommen, umsonst war. Begleitet von den ramones, die im hintergrund i know i dont know why, ohh i dont know why droehnen, senkt man den kopf und wuenscht sich nicht gegenueber fetten amerikanern seine mittagspause verbringen zu muessen.
Mahlzeit
markus

3 comments:
was erwartet man von solch einem land, ausser dass es sich irgendwann mal selbst zerstoert?
(grrr beim vorigen ist was schief gelaufen, daher nochmal...)
bin ja auch so eine Böse, die ihr Praktikum nur hat, weil sie den und den kenn; aber ich kann nur sagen, dass ich nur um so mehr unter Erfolgsdruck stehe, weil ich diejenigen nicht enttäuschen will, die sich für mich eingesetzt haben; Wenn solche Beziehungen allerdings den gegenteiligen Einfluss haben und zwar, dass der Begünstigte glaubt sich alles erlauben zu können, kann ich das nur verachten. Mit so einer Einstellung würde ich wahrscheinlich eine persönliche Kriese bekommen und denken ich wäre ein nichts und niemand
Post a Comment